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Extrem-Geländewagen: EQC 4x4² soll die G-Klasse elektrisch schlagen

Mercedes hat mit dem EQC 4x4² ein Elektroauto auf Basis des EQC 400 4MATIC mit hoher Geländetauglichkeit vorgestellt.
/ Andreas Donath
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Mercedes EQC 4x4² (Bild: Daimler)
Mercedes EQC 4x4² Bild: Daimler

Der EQC 4x4²(öffnet im neuen Fenster) ist ein elektrisch betriebener Geländewagen mit Mehrlenker-Portalachsen, der gleichzeitig luxuriös ausgestattet ist. Das Fahrzeug soll zeigen, was künftige Geländewagen können und verfügt über Scheinwerfer, die auch als Lautsprecher dienen.

Der Elektroantrieb mit seinem sofort zur Verfügung stehenden vollen Drehmoment ist ideal für Geländefahrten, doch bisher gibt es in diesem Segment kein Angebot. Mercedes will dies ändern. Beim EQC 4x4² handelt es sich um einen sogenannten Technologieträger - kein Serienfahrzeug, aber auch keine undenkbare Studie.

Das Fahrzeug hat eine Bodenfreiheit von 293 mm und ist damit höher als die G-Klasse. Die Wattiefe liegt bei 40 cm. Der Umbau auf Portalachsen ermöglichte die enorme Bodenfreiheit: Im Unterschied zu konventionellen Achsen befinden sich die Mitten der Räder nicht auf Höhe der Achsmitte, sondern liegen durch die Portalgetriebe an den Achsköpfen wesentlich weiter unten.

Die Böschungswinkel liegen vorne bei 31,8 Grad und hinten bei 33 Grad. Auch dort gerät die G-Klasse ins Hintertreffen, die lediglich Böschungswinkel von 28 Grad ausweisen kann.

Das künstliche Fahrgeräusch des EQC 4x4² wird von Parametern wie Stellung des Fahrpedals, Geschwindigkeit oder Rekuperation beeinflusst und ins Innere des Fahrzeugs gespielt. Das Außengeräusch (Acoustic Vehicle Alert System; AVAS) wird über die Frontscheinwerfer abgegeben, die den vorhandenen Bauraum in den Gehäusen der Scheinwerfer nutzen.

Ob das Fahrzeug jemals auf den Markt kommen wird, ist nicht bekannt und sicher auch von dem durch den Technologieträger ausgelösten Feedback bei der potenziellen Kundschaft abhängig.


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