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Extraleben 4: Retroland
Extraleben 4: Retroland (Bild: CSW-Verlag)

Extraleben Teil 4: MacGyver, Competition Pro und Pac-Man

Extraleben 4: Retroland
Extraleben 4: Retroland (Bild: CSW-Verlag)

Neuer Lesestoff für Kinder der Achtziger: Constantin Gillies hat mit Retroland den vierten Teil seiner Extraleben-Buchreihe veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen Erinnerungen an eine Jugend mit dem C64, mit Star Wars und mit Spielemagazinen wie der ASM.
Von Thorsten Wiesner

Nick und Kee sind zwei nicht mehr ganz so junge Nerds, in deren Leben sich nach Heirat und Geburt des ersten Kindes so langsam die Prioritäten verschieben. Einmal noch wollen die beiden allerdings in Erinnerungen an die gute alte Heimcomputer-Zeit schwelgen.

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Und zwar durch einen Trip in einen Freizeitpark namens Retroland, in dem die Achtziger nachgebaut wurden, kein WLAN verfügbar ist und auch sonst noch alles so aussieht wie zu den Zeiten, als sie ganze Tage in der Spielhalle mit Pac-Man verbracht haben. Das ist die Rahmenhandlung von Retroland, dem vierten Band der Extraleben-Reihe des deutschen Schriftstellers Constantin Gillies.

Wie schon in den drei vorherigen Büchern - deren Kenntnis für das Lesevergnügen nicht unbedingt nötig ist - wird aus einem harmlosen Ausflug schnell gefährlicher Ernst. Nick und Kee geraten durch frühere Kontakte in den Besitz von gefährlichen Daten, die ein paar unangenehme Typen ihnen notfalls mit Waffengewalt entreißen wollen. Verwicklungen mit dem Geheimdienst und früheren Kollegen bei einer ebenfalls nicht ganz sauberen Datenverarbeitungsfirma kommen erschwerend hinzu.

Wie in den Vorgängern ist die eigentliche Thriller-Handlung zwar spannend erzählt, inhaltlich aber alles andere als logisch. Wieso ausgerechnet ein paar Informationen auf einer Diskette für eine derartige Verkettung von Ereignissen sorgen sollen, ist für Anhänger realistischer Literatur kaum nachvollziehbar.

Die Faszination an den Romanen von Gillies speist sich - vergleichbar mit klassischen 80er-TV-Serien wie A-Team und Co - aber sowieso nicht aus ihrem Realismus, sondern aus den zahllosen witzigen Dialogen, der unkomplizierten, aber pointierten Sprache und vor allem den zahllosen Bezügen an die frühe Videospielkultur.

Das Publikum dieser Romane ist also weiterhin vor allem jene Gruppe von meist männlichen Personen, die noch weiß, was eine Diskette ist, wozu man einen Competition Pro benötigt oder um wie viel Uhr MacGyver einst im TV lief. Genau diese Gruppe wird erneut bestens unterhalten.

Retroland ist im CSW-Verlag erscheinen und kostet 16,95 Euro. Der Titel ist auch als E-Book für 11,99 Euro verfügbar.


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beejayone 30. Jan 2016

Wir hatten zwar auf genanntem Rechner schon VGA-Farbe, aber Transworld (Mono) war...



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