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Express Wifi: Projekt gegen 3,8 Milliarden Internetlose und Facebooklose

Facebook forscht an einem Mesh-Netzwerk, das in schlecht angebundenen Ländern eine Internetverbindung per WLAN aufbauen soll. Express Wifi muss hohe Datenlasten durchhalten, um 3,8 Milliarden Menschen zu versorgen - mit dem Internet und damit mit Facebook.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Pilotprojekt von Express Wifi läuft in Afrika.
Ein Pilotprojekt von Express Wifi läuft in Afrika. (Bild: Pixabay.com)

Facebook arbeitet derzeit an einem Pilotprojekt seiner Technik, Express Wifi. Das Unternehmen testet sein eigenes WLAN-Mesh im ostafrikanischen Staat Tansania in Zusammenarbeit mit dem dort agierenden Unternehmen Habari Node derzeit aus. Dem US-IT-Magazin The Verge sagte ein Sprecher des Unternehmens, dass dies momentan der einzige Ort sei, an dem das Experiment durchgeführt werde. "Wir legen noch immer die nächsten Schritte fest", heißt es.

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Facebook will mit Express Wifi einen Netzzugang für diverse Länder der Welt anbieten, die nicht oder nur ungenügend an das Internet angeschlossen sind. Das seien laut eigenen Aussagen bis zu 3,8 Milliarden Menschen. Ganz uneigennützig ist das sicherlich nicht, da mit weiteren Internetnutzern auch potenzielle neue Facebook-Nutzer generiert werden.

Mesh-Router für WWAN

Einen Teil des Projektes entwickelt das im US-Bundestaat Kalifornien ansässige Team. Es soll ein Router-Netzwerk realisiert werden, das in einem zusammenhängenden Mesh 50 oder mehr Access Points miteinander verbindet. Diese müssen sich nicht wie ein typisches Heim-Mesh verhalten, sondern agieren gleichzeitig als Backhaul-Netzwerk und als Wireless Wide Area Network (WWAN), wie sie von Telekommunikationsprovidern betrieben werden. Die Herausforderung ist es, mit Routern eine möglichst hohe Reichweite und möglichst viele Clients gleichzeitig verwalten zu können. An einer Lösung für diese Aufgabe arbeitet Facebook mit Ingenieuren aus Europa, Israel und den USA zusammen.

Express Wifi ist nicht das einzige Facebook-Projekt, um Internetzugang an diverse Länder zu verteilen. So sollte die solarbetriebene Drohne Aquila als fliegender Access Point über Nationen schweben und dort für eine Verbindung sorgen. Das Projekt wurde allerdings im Juni 2018 eingestellt.



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Bachsau 26. Aug 2018

Das große blaue "f" steht für "Fehler". Das geben sie in ihrer Werbung ja inzwischen zu. :)

Bachsau 26. Aug 2018

in Gegenden, wo die meisten Menschen weder frisches Wasser noch genug zu essen haben...

Tom01 23. Aug 2018

Ich würde das besser mal sein lassen.

Hoerli 23. Aug 2018

Natürlich läuft da nur Facebook gut. Für alles andere muss bezahlt werden, Facebook hört...

Umaru 23. Aug 2018

Bisher ist noch niemals etwas besser geworden, wenn mehr Leute im Internet waren. Stand...


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