VW-Exporthafen Emden: Greenpeace zieht Verbrennern den Schlüssel ab

Protestaktion in Emden: Die Umweltschützer von Greenpeace fordern von VW ein Ausstiegsdatum aus der Verbrennerproduktion.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Greenpeace-Aktivisten ziehen bei VW-Exportautos die Schlüssel ab.
Greenpeace-Aktivisten ziehen bei VW-Exportautos die Schlüssel ab. (Bild: Twitter.com/Screenshot: Golem.de)

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat mit einer Protestaktion nahe dem Volkswagen-Werk in Emden den Autobauer zu einem schnellen Ausstieg aus Verbrennungsmotoren aufgefordert. Rund 20 Aktivisten verschafften sich am Mittwochmorgen Zugang zum Verladehafen und zogen bei Dutzenden dort für den Export geparkten, unverschlossenen Autos die Zündschlüssel ab. Zudem wurde über einige Wagen ein gelbes Banner mit einem ölverschmutzten VW-Logo ausgebreitet. Die Polizei traf am Vormittag auf dem Gelände ein und ermittelt.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker*in (m/w/d) für den Benutzerservice
    Landesamt für Finanzen - Zentralabteilung, Weiden
  2. IT-Systemadministrator / User Support (m/w/d)
    Mainsite GmbH & Co. KG, Erlenbach
Detailsuche

"Wir ziehen heute Hunderte Verbrenner vorerst aus dem Verkehr", sagte Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan. "Will VW seiner Klimaverantwortung gerecht werden, muss der Konzern aufhören, weitere Diesel und Benziner zu entwickeln und in alle Welt zu verkaufen."

VW verzichtete im Gegensatz zu anderen ausländischen Autobauern bislang darauf, ein Datum für den Abschied von Benziner und Diesel zu nennen. Vorstandschef Herbert Diess setzt auf eine Steuerung über Angebot und Nachfrage. "In einigen Regionen werden Verbrenner noch länger als in anderen Regionen verkauft werden", sagte Diess etwa im März.

Der Seehafen in Emden dient vor allem dem VW-Konzern als Basishafen im Autoumschlag. Laut Hafenbetreiber NPorts hat sich Emden mit insgesamt mehr als 1,45 Millionen Fahrzeugen 2018 zum drittgrößten Umschlagplatz für Autos in Europa entwickelt.

Erneuerbare Energien und Klimaschutz: Hintergründe - Techniken und Planung - Ökonomie und Ökologie - Energiewende (Deutsch)
Golem Karrierewelt
  1. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    19./20.07.2022, Virtuell
  2. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    18.-20.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

In einem gemeinsamen Brief hatten mehrere Umweltverbände im März 2021 die deutschen Autobauer aufgefordert, bis spätestens 2030 keine neuen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zu verkaufen. Hersteller wie Volkswagen, Daimler und BMW müssten ihre Produktion stattdessen auf "effiziente und verbrauchsarme Elektrofahrzeuge ausrichten", hieß es in einem Brief, den unter anderem der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Germanwatch, Greenpeace und die Deutsche Umwelthilfe unterschrieben hatten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Muntermacher 15. Jan 2022

Dei Klausurbeispiel ist jetzt nicht Dein ernst, oder? Der Vergleich hinkt ja mehr als Ahab.

ElTentakel 31. Mai 2021

Dumm nur, dass die auch noch Auto fahren.

genzo 27. Mai 2021

Da stimme ich dir zu. Nur finde ich, dass es aus unternehmerischer Sicht zu gefährlich...

chefin 27. Mai 2021

Ist schon etwas mehr als Einzeller. Es geht hier um einen Menschen, der auf sein Auto...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /