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Export von KI-Chips: US-Regierung arbeitet an neuen Handelsbeschränkungen

Erste Entwürfe sehen vor, dass Hersteller für jedes Land, in das sie KI -Chips exportieren wollen, eine Genehmigung brauchen.
/ Mike Faust
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Das US-Handelsministerium arbeitet neue Regeln für den Export von KI-Chips aus. (Bild: Anadolu via Reuters Connect)
Das US-Handelsministerium arbeitet neue Regeln für den Export von KI-Chips aus. Bild: Anadolu via Reuters Connect

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will mit neuen Handelsbeschränkungen den Export von Grafikprozessoren (GPUs) noch stärker kontrollieren und Investitionen in KI zurück in die USA lenken. Wie Bloomberg berichtet(öffnet im neuen Fenster) , kursiert in Regierungskreisen ein 129-seitiger Entwurf des US-Handelsministeriums, der entsprechende Regeln enthält.

Einige davon sehen dem Bericht zufolge vor, Chiphersteller zu verpflichten, vor dem Export von KI-Chips eine staatliche Genehmigung einzuholen, egal um welches Land es sich dabei handelt. Die US-Regierung würde sich damit die volle Kontrolle über die KI-Rechenleistung aus US-amerikanischer Produktion sichern.

Chiphersteller müssten mit einer solchen Regelung für jedes Land, in das sie ihre Produkte verschicken wollen, einzeln eine Exportgenehmigung einholen. Eine ähnliche Anordnung verabschiedete die Vorgängerregierung unter Joe Biden, mit der Ausnahmen nur für bestimmte Verbündete sowie Genehmigungen für die meisten übrigen Länder erteilt und ein komplettes Verbot für Russland, China und den Iran verhängt werden sollten.

Verpflichtende Investition in US-KI-Infrastruktur

Diese Regelung wurde von der Trump-Regierung aufgehoben, bevor sie in Kraft trat. Als Begründung hieß es, dass dies " amerikanische Innovationen ersticken und Unternehmen mit belastenden neuen regulatorischen Auflagen überhäufen" würde.

In einem Beitrag auf X(öffnet im neuen Fenster) schrieb das US-Handelsministerium, man plane nicht, zu der Regelung von Biden zurückzukehren, setze sich aber "für die Förderung sicherer Exporte amerikanischer Technologieprodukte" ein.

Die Financial Times berichtet(öffnet im neuen Fenster) zudem, dass das US-Handelsministerium Unternehmen, die große Mengen von Nvidia- und AMD-Chips kaufen, zu Investitionen in die KI-Infrastruktur der USA verpflichten wolle. Dieses Vorhaben decke sich mit der Forderung Donald Trumps, dass ausländische Technologieunternehmen in die USA investieren müssten, hieß es weiter.


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