Export-Kontrolle: China führt eiserne Exportregeln für seltene Erden ein

Inhalt
China hat umfassende Exportvorschriften für seltene Erden (eigentlich Metalle der seltenen Erden) und zugehörige Technologien eingeführt. Die vom Handelsministerium verkündeten Kontrollen könnten die weltweiten Lieferketten für Materialien verändern, die für Elektronik, für Rüstung und für erneuerbare Energien unverzichtbar sind, wie die Financial Times berichtet(öffnet im neuen Fenster) .
Die vom Handelsministerium in Peking verkündeten Kontrollen präzisieren und erweitern die bereits im April 2025 eingeführten Exportbeschränkungen(öffnet im neuen Fenster) , die weltweit zu Engpässen führten.
Die Maßnahmen seien im Vorfeld eines für Ende Oktober erwarteten Treffens zwischen Chinas Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump am Rande des APEC-Gipfels in Südkorea angekündigt worden, berichtet Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) . Beobachter sehen darin ein Signal im eskalierenden Handelskrieg zwischen beiden Großmächten.
Genehmigung selbst für geringe Mengen erforderlich
Die Regelungen verpflichten ausländische Unternehmen, eine Genehmigung der chinesischen Regierung einzuholen, bevor sie Produkte exportieren, die selbst geringe Mengen chinesischer seltener Erden enthalten. Die Vorschriften gelten auch für Waren, die mit chinesischen Abbau-, Raffinerie- oder Magnettechnik produziert wurden.
Ausländische Unternehmen müssen ab dem 1. Dezember 2025 eine Genehmigung der chinesischen Behörden beantragen, bevor sie solche Produkte exportieren können.
China begründet die Maßnahmen mit nationalen Sicherheitsinteressen. Laut Handelsministerium haben bestimmte ausländische Akteure chinesische seltene Erden und Technologien für militärische Anwendungen verwendet, was den Sicherheitsinteressen Chinas schade.



