Expansion: Apple will mehr Wireless-Chips selbst bauen

Apple plant in Kalifornien ein weiteres Entwicklungs-Studio für Wireless-Chips - die Aktienkurse der Konkurrenz reagieren entsprechend.

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Apple sucht neue Mitarbeiter.
Apple sucht neue Mitarbeiter. (Bild: Eric Thayer/Getty Images)

Für die Entwicklung von Wireless-Chips plant Apple ein neues Designbüro in Südkalifornien. Wie Bloomberg berichtet, sucht Apple Entwickler in Irvine, wo auch Broadcom, Skyworks und andere Chipentwickler Standorte haben.

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Mit der Erweiterung der Entwicklungsabteilung an just diesem Standort versucht Apple offenbar, vom dort vorhandenen Angebot an IT-Fachkräften zu profitieren. Die Stellenanzeigen zeigen, dass Apple an Mitarbeitern interessiert ist, die bereits Erfahrung in den Bereichen Modem-Chips und drahtlose Halbleiter haben.

Die Bekanntgabe der Expansion hat zu Nervosität auf dem Aktienmarkt geführt. Die Kurse der Qualcomm- und Broadcom-Aktien sanken jeweils um über vier Prozent, Skyworks Aktienkurs sogar um elf Prozent. Der Konkurrenz dürfte ein signifikanter Teil ihres Geschäfts verloren gehen, sollte Apple tatsächlich irgendwann eigene Wireless-Chips verwenden.

Apple setzt mehr und mehr auf eigene Chip-Designs

Apple hatte in der Vergangenheit bereits angekündigt, dass das Unternehmen eigene 5G-Modems entwickeln wolle. Welche Chips die neue Abteilung in Irvine konkret erarbeiten soll, ist nicht genau bekannt - es könnte sich aber um mehr als 5G-Modems handeln.

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Apple hat in den vergangenen Jahren zunächst eigene Chips für seine Smartphones gebaut. Die SoCs der A-Serie sind Jahr für Jahr die leistungsfähigsten Mobile-SoCs und schlagen die Konkurrenz in den Benchmarks problemlos. Seit Ende 2020 verwendet Apple auch bei Notebooks einen eigenen Chip.

Der M1-Chip basiert auf dem ARM-Design und wurde zunächst im Macbook Air der vierten Generation, den Mac Mini der 5. Generation und im Macbook Pro mit 13-Zoll-Display verbaut. Seit kurzem verwenden auch das iPad Pro und der iMac den M1-Chip.

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