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Huawei MA5600T für Node-Level-Vectoring
Huawei MA5600T für Node-Level-Vectoring (Bild: Huawei)

Ausrüster machen trotz Absage weiter

Auch nach der Entscheidung der Bundesnetzagentur gegen Node-Level-Vectoring sei von den Ausrüstern weiter geforscht und entwickelt worden. "Jeder Hersteller forscht und entwickelt aber für sich selbst, es gibt da keinen Standard. Auch die Netzbetreiber haben das nicht forciert", sagte Pechmann. Eine solche Standardisierung dauere auch Jahre.

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Aber auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor für die Ignoranz gegenüber Node-Level-Vectoring. Keymile-Sprecherin Marion Baumann sagte Golem.de: "Nach aktuellem Stand müssen alle VDSL2-Leitungen eines Kabels unter der Kontrolle einer Vectoring-Engine/Controller-Baugruppe stehen. Solch eine Vectoring-Engine kann auch VDSL2-Leitungen verschiedener Baugruppenträger bedienen, und so das Konzept des Node-Level-Vectoring realisieren. Node-Level-Vectoring ist somit technisch möglich, aber könnte derzeit maximal von einem Hersteller, also proprietär, realisiert werden."

Wo kein Standard - da keine einsetzbare Technik

Ein standardisiertes, herstellerunabhängiges Node-Level-Vectoring ist nach Keymile-Einschätzung zwar möglich, steht allerdings vor hohen technischen und kommerziellen Hürden, da die jeweiligen Schnittstellen der VDSL2-Chips (Digitales Frontend/DFE) zu den Vectoring-Controller-Chips von den jeweiligen Chip-Herstellern proprietär ausgeführt wurden. Eine übergreifende Funktion, zum Beispiel Vectoring-Controller-Chip von Hersteller A zu VDSL2-Chip (DFE) von Hersteller B, sei zurzeit nicht absehbar. "Wir gehen somit davon aus, dass es in absehbarer Zukunft keine genormte Vereinheitlichung geben wird, die ein herstellerübergreifendes Node-Level-Vectoring ermöglicht. Zudem: Je weiter die einzelnen Nodes dabei voneinander entfernt stehen, desto komplizierter wird es, da zwischen diesen Nodes sehr große Datenmengen in quasi 'Echtzeit' ausgetauscht werden müssen", betonte Baumann.

Nicht beantwortet hat unsere Anfrage der Netzwerkausrüster Nokia.

Fazit: Vectoring im Nahbereich wäre für alle gleichzeitig machbar, auch wenn es keine einfache Aufgabe ist. Die Telekommunikationsbetreiber müssten für Node-Level-Vectoring aber so eng zusammenarbeiten, dass sie sich lieber gegenseitig ausschließen und nichts dafür tun, um die Technik voranzubringen.

 Exklusiver Nahbereich: Warum Node-Level-Vectoring nicht eingesetzt wird

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M.P. 18. Jul 2017

Es könnten sich durchaus Vorteile in der Praxis ergeben, z. B. bei komplex...

LinuxMcBook 17. Jul 2017

Wenn nicht, dann ist es eh müßig, darüber zu diskutieren. Ich hoffe, dass kein Anbieter...

Riff Raff 17. Jul 2017

Beide Lösungen sind nicht ideal aber in diesem Falle muss ich sagen, richtig so. Ich bin...

RipClaw 17. Jul 2017

Beim Node Level Vectoring werden mehrere DSLAMs zusammengeschaltet. Das Problem ist das...



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