Abo
  • Services:

Exceria Pro mit UHS-II: Toshibas neue Micro-SD-Karte ist die weltweit schnellste

Die weltweit schnellste Micro-SD-Karte stammt von Toshiba: Die Exceria Pro M501 nutzt die UHS-II-Schnittstelle, liest Daten mit bis zu 270 MByte und schreibt sie mit bis zu 250 MByte pro Sekunde.

Artikel veröffentlicht am ,
Toshiba Exceria Pro mit UHS-II
Toshiba Exceria Pro mit UHS-II (Bild: Nico Ernst)

Toshiba hat die laut eigener Aussage schnellste Micro-SD-Karte der Welt vorgestellt. Das 16-GByte-Modell der neuen Serie Exceria Pro M501 verwendet hierzu die UHS-II-Schnittstelle und erreicht eine Datentransferrate von bis zu 270 MByte pro Sekunde lesend und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 250 MByte pro Sekunde. Die größeren Varianten mit 32 und 64 GByte Kapazität sind deutlich langsamer: Sie schreiben Daten mit bis zu 150 MByte pro Sekunde.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, Duisburg
  2. telent GmbH, Backnang

Die Exceria Pro M501 nutzt die UHS-II-Schnittstelle, die auf einen maximalen Bus-Speed von 312 MByte pro Sekunde spezifiziert ist. Die von Toshiba genannte Lese- und Schreibleistung dürfte einzig beim sequenziellen Übertagen von großen Datenmengen auftreten. Das ist wenn überhaupt nur für hochauflösende Kameras interessant, die unkomprimiert in Ultra-HD oder in DCI-4K aufnehmen. Allerdings beherrschen nur sehr wenige Modelle den Umgang mit UHS-II-Karten, insbesondere im Micro- statt im SD-Format. Entsprechende Modelle hat Toshiba seit 2013 im Programm, sie schreiben bis zu 240 MByte pro Sekunde.

Sollen die Daten wieder ausgelesen werden, sollte ein UHS-II-kompatibler Kartenleser am Zielsystem vorhanden sein, was zumeist per USB-3.0-Adapter gelingt. Wer vergleichsweise kompakte Jpeg- oder Raw-Fotos per Serienbildfunktion statt DCI-4K-Filme auf die Micro-SD-Karte speichert und auf das Notebook oder die Workstation transferiert, dürfte die beworbenen 270 MByte pro Sekunde nicht erreichen. Obendrein muss das Zielmedium für die Bilder oder Videos schnell genug sein; eine Festplatte oder eine alte SSD schreiben viel langsamer, als eine Exceria Pro lesend ihre Daten anliefert.

Toshiba möchte die Exceria Pro mit 16, 32 und 64 GByte ab dem zweiten Quartal 2016 verkaufen. Die Modelle kosten 30, 50 sowie 95 Euro und werden mit einem UHS-II-fähigen Adapter auf das SD-Format ausgeliefert.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 8,99€
  2. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. (-20%) 47,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Pjörn 15. Mär 2016

Das ist genauso Falsch. UHS-II-Karten lassen sich mit allen Gerät lesen, die mit den...

Eheran 15. Mär 2016

Scheitert es da nicht schon am entsprechenden Lesegerät? Ich habe hier so ein...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

    •  /