Exadrive DC100: 100-TByte-SSD soll 3,5-Zoll-Festplatten Konkurrenz machen

Mit Standardgehäuse und SATA-Schnittstelle will Nimbus Data die klassische HDD im Rechenzentrum ersetzen. Die Exadrive DC100 hat erstmals eine Kapazität von 100 TByte. Die dafür benötigten Controller brauchen aber etwas mehr Strom.

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Die Exadrive DC100 kommt im 3,5-Zoll-Gehäuse.
Die Exadrive DC100 kommt im 3,5-Zoll-Gehäuse. (Bild: Nimbus Data)

Der Hardwarehersteller Nimbus Data hat die SSD Exadrive DC100 vorgestellt, die erstmals eine Kapazität von 100 TByte aufweist. Das Laufwerk ist im 3,5-Zoll-Formfaktor gehalten und wird per SATA-6-GBit/s-Schnittstelle angesteuert. Diese Punkte sollen das Produkt direkt neben magnetischen Enterprise-Festplatten platzieren, da es sich in vorhandene Storage-Systeme leicht einbauen und dort betreiben lässt.

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Die Exadrive DC100 nutzt 3D-NAND-MLC-Flashzellen vom Hersteller SK Hynix. Die Lese- und Schreibraten sollen 500 MByte pro Sekunde betragen. Die SSD nutzt also die theoretische Maximalgeschwindigkeit der SATA-Schnittstelle nicht ganz aus. Allerdings ist das im Vergleich zu HDDs, die typischerweise im Bereich von 100 MByte/s lesen und schreiben, ein hoher Wert.

  • Exodrive DC100 (Bild: Nimbus Data)
  • Exodrive DC100 (Bild: Nimbus Data)
Exodrive DC100 (Bild: Nimbus Data)

Die Flashzellen verteilen sich auf vier ASIC-Controller, die von einer eigenen CPU verwaltet werden. Der Strombedarf ist dementsprechend recht hoch: Unter Last benötigt die SSD 14 Watt, im Idle sind es 10 Watt. Eine handelsübliche Enterprise-HDD kommt selbst unter Last eher auf 10 Watt Leistungsaufnahme. Der Vorteil der SSD ist jedoch die Kapazität von 100 TByte, die bisher keine HDD erreicht. Das spart Laufwerke und damit Stromkosten.

Fünf Jahre Garantie auf Fehlerfreiheit

Ein Nachteil von SSDs ist oft die im Vergleich zu HDDs geringere Lebensdauer. Nimbus Data verspricht bei der Exadrive DC100 jedoch eine fünfjährige Garantie - selbst beim dauerhaften Schreiben rund um die Uhr in diesem Zeitraum. Die generelle UBER-Fehlerrate (Uncorrectible Bit Error Rate) gibt das Unternehmen mit 1 Bit alle 10^17 gelesenen Bits an.

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Zum Preis der Exadrive DC100 äußerte sich der Hersteller nicht. Die Anschaffungskosten sollen jedoch im konkurrenzfähigen Bereich liegen. Die HGST Ultrastar HE12 als typische Enterprise-HDD mit 12 TByte Kapazität kostet beispielsweise 400 Euro. Es wird neben dem 100-TByte-Modell auch eine Version mit 50 TByte Kapazität geben. Die DC100 und DC50 sollen im Sommer erscheinen. Später soll es auch Modelle mit SAS-Schnittstelle geben.

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amagol 21. Mär 2018

Tesafilm!

bombinho 20. Mär 2018

Die generelle UBER-Fehlerrate (Uncorrectible Bit Error Rate) gibt das Unternehmen mit 1...



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