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Exadata X3: Oracle stellt In-Memory-Maschine vor

Oracle setzt bei der vierten Generation seines Datenbankservers Exadata X3 auf In-Memory-Technik. Dabei sollen die Systeme mehrere hundert Terabyte an Daten verwalten und High-End-OLTP-Applikationen, großen Data-Warehouses und Cloud-Datenbanken zur Verfügung stellen.

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Oracle Exadata X3-2
Oracle Exadata X3-2 (Bild: Oracle)

Die von Oracle vorgestellten In-Memory-Datenbank-Server Exadata X3-2 und Exadata X3-8 nutzen neben herkömmlichen Festplatten auch Flash-Speicher und viel RAM, was den Zugriff auf die dort gespeicherten großen Datenmengen besonders schnell machen soll. Dazu hat Oracle eine Speicherhierarchie entwickelt, die aktiv genutzte Daten automatisch in den Flash-Speicher und ins RAM kopiert, während selten genutzte Daten auf Festplatten liegen.

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Die Systeme nutzen eine Kombination aus Scale-Out-Servern-Storage, Infiniband, PCIe-Karten mit Flash-Speicher sowie Softwaretechniken wie intelligentes Caching und Hybrid Columnar Compression. Im Vergleich zur vorhergehenden Generation hat Oracle die verbaute Menge an Flash-Speicher vervierfacht, so dass kombiniert mit Oracles Kompressionstechnik mehrere hundert Terabyte an Daten im Flash-Speicher gehalten werden können.

Letztendlich sollen die neuen Systeme rund 40 Prozent kürzere Antwortzeiten liefern und rund 100 GByte an Daten pro Sekunde durchsuchen können. Der verbesserte Exadata Smart Flash Cache soll es erlauben, Daten 20-mal schneller zu schreiben. Zudem hat Oracle die Zahl der CPU-Kerne um rund 33 Prozent erhöht, wobei Intels Xeon E5-2600 mit acht Kernen zum Einsatz kommt. Für den Anschluss ans Netzwerk verfügt das System über 40 10-Gigabit-Ethernet-Ports pro Rack.

Unter dem Strich soll die Leistungsaufnahme im Vergleich zum Vorgänger um 30 Prozent reduziert worden sein.

Angeboten wird das Modell Exadata X3-2 in mehreren Konfigurationen, vom ganzen Rack bis zum Achtel-Rack. Das Modell Exadata X3-8 benötigt mindestens ein komplettes Rack. In vollem Ausbau mit einem Rack umfassen beide Systeme zwei bis acht Datenbankserver, maximal 22,4 TByte Flash-Speicher und maximal 224 TByte Speicherplatz.

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