Ex-Zynga-Manager Matthew Bromberg: Unity hat einen Nachfolger für John Riccitiello gefunden

Der Engine-Entwickler Unity hat einen neuen Chef. Matthew Bromberg, der ehemalige Chief Operating Officer des Spieleentwicklers Zynga, tritt am 15. Mai als CEO die Nachfolge von John Riccitiello an.
Der umstrittene Riccitiello war bereits im Oktober 2023 von seinem Posten zurückgetreten . Er leitete das Unternehmen seit 2014 und war während seiner Amtszeit durch ausfallende Äußerungen mit seiner Kundschaft aneinandergeraten .
Nach seinem Rücktritt führte der ehemalige Red-Hat-Chet Jim Whitehurst das Unternehmen als Interims-CEO. Whitehurst wird der Pressemitteilung zufolge als geschäftsführender Direktor zu Silver Lake, einem von Unitys größten Investoren, zurückkehren.
Unity befindet sich auf Sparkurs
Der neue CEO Bromberg freue sich darauf(öffnet im neuen Fenster) , mit "den unglaublichen Mitarbeitern von Unity zusammenzuarbeiten" und "das Umsatzwachstum und die Rentabilität des Unternehmens beschleunigen zu können."
Auf dem Weg zur Rentabilität trennte sich das Unternehmen zuletzt von vielen seiner Mitarbeiter: Im ersten Quartal des Jahres 2024 reduzierte Unity seine Belegschaft um ein Viertel , rund 1.800 Beschäftigte verloren ihren Arbeitsplatz.
Unity hat Vertrauen bei Entwicklern verspielt
Riccitiello Rücktritt war ein kontroverser Strategiewechsel vorausgegangen. Unity kündigte im September 2023 ein neues Lizenzmodell an, das von Entwicklern eine Gebühr für jede Installation ihres Spiels verlangt hätte .
Entwickler äußerten scharfe Kritik und warfen dem Unternehmen " räuberische Machenschaften " vor. Unity entschuldigte sich kurz darauf für die ausgelöste "Verwirrung und die Verärgerung" und kündigte eine Anpassung der Runtime Fee an .



