Ex-Team-Bondi: Whore of the Orient vor dem Aus

Die Entwicklung des Mitte 2011 über Rockstar Games veröffentlichten L.A. Noire war wohl kein Zuckerschlecken: Studiogründer und -chef Brendan McNamara gilt als Choleriker. Nicht nur, dass viele seiner Mitarbeiter vor ihm geflohen sind. Auch Rockstar hat nach Fertigstellung des Titels gesagt, nicht erneut mit ihm zusammenarbeiten zu wollen. Nun droht seinem aktuellen Projekt Whore of the Orient das Aus – so MCV UK mit Bezug auf anonyme Quellen(öffnet im neuen Fenster) .
Dessen Entwicklung sollte nicht mehr bei dem inzwischen insolventen Noire-Studio Team Bondi, sondern innerhalb eines größeren Studios namens Kennedy Miller Mitchell (KMM) in Sydney erfolgen. Angeblich haben alle Angestellten ihren Job verloren. Laut MCV Pacivic(öffnet im neuen Fenster) hat ein Sprecher von KMM gesagt, dass man weiter nach einem passenden Investor sucht; über die Mitarbeiter hat er sich nicht geäußert.
Laut einem Blog hat zwar Warner Bros.(öffnet im neuen Fenster) zwischenzeitlich als Publisher gearbeitet, sich dann aber doch gegen Whore of the Orient entschieden. Das könnte übrigens auch an dem Titel des Spiels liegen: Der ist zwar nur die etwas ältere Umschreibung für die chinesische Stadt Schanghai, steht aber der Vermarktung in den USA möglicherweise trotzdem im Wege. In Whore of the Orient sollte der Spieler im Jahr 1936 als Polizist aus dem Westen gegen machthungrige Kommunisten und Gewerkschafter sowie gegen Verbrechersyndikate ermitteln.