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Ex-Scale-CEO: Zuckerberg startet KI-Offensive

Meta-Chef Mark Zuckerberg gründet die Superintelligence Labs und holt sich Experten von der Konkurrenz.
/ Andreas Donath
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Meta will mehr in KI stecken. (Bild: Pexels)
Meta will mehr in KI stecken. Bild: Pexels / CC0 1.0

Meta-Chef Mark Zuckerberg hat eine neue Forschungsabteilung für künstliche Intelligenz ins Leben gerufen. Die Meta Superintelligence Labs sollen das Unternehmen im umkämpften KI-Markt nach vorne bringen – mit prominenter Verstärkung an der Spitze, wie The Verge berichtete.(öffnet im neuen Fenster) .

Alexandr Wang, der ehemalige CEO von Scale AI, übernimmt die Leitung der neuen Abteilung und wird gleichzeitig Metas neuer KI-Chef. Wang bringt umfassende Erfahrung im Aufbau von Dateninfrastrukturen für KI-Training mit. An seiner Seite steht Nat Friedman, der frühere Github-CEO, als Coleiter der Abteilung.

Meta sondiert Übernahmen von KI-Firmen

Meta rekrutierte gezielt elf neue Mitarbeiter für KI-Positionen – und griff dabei tief in die Tasche. Die Vergütungspakete sollen sich laut Branchenberichten im achtstelligen Bereich bewegen. Die neuen Fachkräfte stammten aus etablierten KI-Unternehmen wie Anthropic, Google Deepmind und OpenAI, schreibt The Verge.

Neben Einzelabwerbungen sondierte Meta Übernahmen ganzer KI-Firmen. Gespräche führte das Unternehmen dem Bericht zufolge unter anderem mit Mira Muratis Thinking Machines Lab(öffnet im neuen Fenster) , dem Suchunternehmen Perplexity und Ilya Sutskevers Unternehmen Safe Superintelligence(öffnet im neuen Fenster) . Zu konkreten Angeboten kam es jedoch nicht.

Vorsprung der Konkurrenz aufholen

Die Rekrutierungsoffensive spiegelt laut The Verge Metas Erkenntnis wider, bei der KI-Entwicklung hinter Konkurrenten wie OpenAI, Google und Anthropic zurückzuliegen. Zuckerberg kündigte in einem internen Memo an, dass die neue Einheit binnen eines Jahres zu den führenden KI-Modellen aufschließen solle.

Die Meta Superintelligence Labs sollten als eigenständige Forschungsabteilung innerhalb der Konzernstruktur operieren. Damit mache Zuckerberg deutlich, dass KI-Entwicklung nicht mehr nur ein Nebenbereich, sondern Kerngeschäft sei.


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