Ex-Google-Mitarbeiter begnadigt: Trump bewahrt Anthony Levandowski vor dem Gefängnis

Noch-US-Präsident Donald Trump hat über 140 Begnadigungen ausgesprochen - aber nicht für Julian Assange und Edward Snowden.

Artikel veröffentlicht am ,
Anthony Levandowski: größte Straftat mit Geschäftsgeheimnissen
Anthony Levandowski: größte Straftat mit Geschäftsgeheimnissen (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Keine Haft für Anthony Levandowski: Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat in den letzten Stunden seiner Amtszeit noch eine Reihe von Begnadigungen ausgesprochen. Einer, der davon profitiert, ist der ehemalige Google-Mitarbeiter.

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Levandowski war im August vergangenen Jahres zu einer Haftstrafe von 18 Monaten verurteilt worden, weil er Geschäftsgeheimnisse seines ehemaligen Arbeitgebers Google unrechtmäßig genutzt hatte. Levandowski arbeitete bis 2016 in Googles Abteilung für autonom fahrende Autos, heute Waymo. Danach gründete er das Startup Otto, das von Uber übernommen wurde. Dort nutzte er unrechtmäßig geistiges Eigentum von Google.

Die Haftstrafe wurde ausgesetzt

Der Richter bezeichnete den Fall als die größte Straftat mit Geschäftsgeheimnissen, die ihm untergekommen sei und verurteilte Levandowski zu anderthalb Jahren Haft. Wegen der Covid-19-Pandemie wurde die Strafe jedoch ausgesetzt. Nun hat Trump ihn begnadigt.

Laut einer Mitteilung des Weißen Hauses hatten sich Peter Thiel, Gründer des umstrittenen Datenanalyse-Unternehmens Palantir und einer der wenigen Trump-Unterstützer in der Technologie-Branche, sowie Palmer Luckey, Erfinder von Oculus Rift und einer der Gründer von Anduril, eines Unternehmens für Grenzüberwachungstechnologie, für Levandowski eingesetzt.

Trump begnadigt Bannon

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Trump hat in den letzten Tagen im Weißen Haus über 140 Begnadigungen ausgesprochen. Darunter ist auch sein ehemaliger Weggefährte und Berater Steve Bannon sowie diverse weitere Unterstützer und Freunde, die beispielsweise wegen Betrugs, Steuerhinterziehung oder Korruption verurteilt wurden.

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Die Whistleblower Julian Assange und Edward Snowden waren jedoch nicht unter den von Trump Begnadigten. Sein Amtsvorgänger Barack Obama hatte als eine seiner letzten Amtshandlungen der Whistleblowerin Chelsea Manning einen Großteil der verbleibenden Strafe erlassen.

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FreiGeistler 22. Jan 2021

Zwar etwas spät, aber: bevor du Assange etwas unterstellst, lies bitte erst mal das...

Avarion 21. Jan 2021

Nur wenn der Massenmörder US Soldaten oder in Washington gemordet hat und es damit ein...

StaTiC2206 21. Jan 2021

ich hätte an Trumps Stelle Assange und Snowden begnadigt. Damit hätte er zum einen ein...

Avarion 20. Jan 2021

ja, das geht, zumindest laut LegalEagle auf Youtube. Er kann sogar ohne zu wissen worum...

Trollversteher 20. Jan 2021

Ja, das dämpft es zumindest etwas ab - auch gegen seinen ehemaligen Chefstrategen Bannon...



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