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Ex-Facebook: Meta plant offenbar Smartwatch mit Kamera

Eine Smartwatch mit Frontkamera gibt es aktuell nicht - Meta , ehemals Facebook , will das wohl ändern.
/ Tobias Költzsch
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Mark Zuckerberg bei der Vorstellung von Meta (Bild: Reuters)
Mark Zuckerberg bei der Vorstellung von Meta Bild: Reuters

Das in Meta umbenannte Facebook plant offenbar eine eigene Smartwatch. Wie 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Bloomberg berichtet, soll die Uhr rechteckig mit abgerundeten Ecken sein und - einem Bild zufolge - eine Kamera auf der Vorderseite haben.

Die Frontkamera ist in einer Notch am unteren Rand des Displays verbaut, was nicht nur bei einer Smartwatch höchst ungewöhnlich ist. Bei Smartphones und neuerdings Notebooks ist die Notch in den meisten Fällen am oberen Bildschirmrand platziert.

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es bis auf das von Bloomberg entdeckte Bild noch keine technischen Informationen zu der Smartwatch. Die Kamera auf der Vorderseite deutet allerdings darauf hin, dass Meta Nutzer mit der Uhr Videotelefonate durchführen lassen will.

Videotelefonie per Smartwatch?

Eine derartige Möglichkeit gibt es bei nahezu allen am Markt verfügbaren Smartwatches nicht - vielleicht könnte Meta hier eine Marktlücke besetzen. Allerdings lässt sich auch argumentieren, dass Smartwatches mit Frontkamera zu Recht nicht verbreitet sind.

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Um ein Videotelefonat mit einer derartigen Kamera halbwegs bequem durchzuführen, müsste die Uhr abgenommen und irgendwo platziert werden. Andernfalls müsste das Handgelenk während des Telefonats die ganze Zeit zum Gesicht des Nutzers gedreht werden, was vor allem bei längeren Gesprächen wohl äußerst unbequem und vielleicht sogar schmerzhaft sein dürfte.

Die Meta-Smartwatch soll sowohl unter Android als auch unter iOS laufen und Anfang 2022 erscheinen. Angesichts dessen, wie etabliert die Apple Watch und im Android-Bereich Samsungs Wearables mittlerweile sind, könnte Metas Einstieg in den Smartwatch-Markt etwas zu spät kommen.


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