Ex-Facebook-CTO: Asana mit API und Premiumversion

Seit rund sechs Monaten kann Asana(öffnet im neuen Fenster) öffentlich ausprobiert werden, bislang beschränkt auf Teams mit 30 Mitgliedern. Zehntausende Teams nutzen den Dienst bereits. Mit der jetzt gestarteten Premiumversion kann Asana nun auch in größeren Teams verwendet werden, ist dann aber kostenpflichtig.
Asana ist eine Lösung zur webbasierten Zusammenarbeit, eine Mischung aus flexibler To-do-Listenverwaltung und einfachem Projektmanagement-System. Die Asana-Gründer haben Großes vor, sie wollen die Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten, revolutionieren.
Dabei verfolgt Asana einen im Vergleich zu klassischer Projektmanagement-Software sehr ungewöhnlichen Ansatz, denn Asana geht davon aus, dass viele der wesentlichen Informationen in Unternehmen unstrukturiert und nicht digital vorliegen. Menschen notieren Dinge auf Zetteln oder merken sie sich, aber tragen sie nicht in ein zentrales System ein. Um das zu ändern, setzt Asana auf Geschwindigkeit und Struktur. Wenn man Menschen dazu bringen wolle, ein System wie Asana zu nutzen, müsse man die Zahl der Tastenanschläge und Mausklicks auf ein Minimum reduzieren. Das setze eine gewisse Besessenheit voraus, erklärte Rosenstein.
Seinen Anfang nahm Asana innerhalb von Facebook und stellt auch eine Alternative zu E-Mail-Verteilern dar.
Asana Premium
Mit dem kostenpflichtigen Asa Premium Workspace lassen sich in Asana nun auch Zugriffsrechte auf Projektebenen definieren, so dass bestimmte Projekte nur mit eingewählten Personen geteilt werden können. Zudem verspricht Asana seinen zahlenden Kunden eine höhere Priorität bei Supportanfragen.
Asana kann in Teams von bis zu 30 Personen in dem bislang verfügbaren Funktionsumfang weiterhin kostenlos genutzt werden, für 100 US-Dollar pro Monat bietet Asana diesen Teams aber auch eine Premiumversion an. Wer mehr Personen in einem Team mit Asana vernetzen will, zahlt bei 50 Personen 300 US-Dollar pro Monat, bei 75 Personen 550 US-Dollar pro Monat und bei 100 Personen 800 US-Dollar pro Monat. Preise für größere Teams gibt es auf Anfrage.
API
Seit kurzem(öffnet im neuen Fenster) bietet Asana zudem ein einfaches REST-API an, mit dem sich Asana in bestehende Systeme einbinden lässt. So lassen sich die in Asana gespeicherten Daten in anderen Kontexten anzeigen oder Asana in eine Quelltextverwaltung integrieren. Details gibt es unter developer.asana.com(öffnet im neuen Fenster) .



