Evie: Ein 1950er-Jahre-Ford wird zum Elektroauto

Ein Auto zum Cruisen - zum leisen, sauberen Cruisen: Ein neuseeländischer Ökostrom-Anbieter hat einen 60 Jahre alten Straßenkreuzer von Ford zu einem Elektroauto gemacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektro-Straßenkreuzer Evie: Der Akku kann in weniger als zwei Stunden geladen werden.
Elektro-Straßenkreuzer Evie: Der Akku kann in weniger als zwei Stunden geladen werden. (Bild: Mercury)

Die Autos waren riesig, hatten schicke Designmerkmale wie eine Heckflosse - und verbrauchten ziemlich viel Benzin. Das gilt aber nicht für eines dieser barocken Fahrzeuge von Ford: Es wurde zum Elektroauto Evie umgebaut.

Die Initiative kam von Mercury, einem neuseeländischen Energieversorger, der sich auf erneuerbare Energien spezialisiert hat. Um für Elektromobilität in Neuseeland zu werben, hat das Unternehmen einen Ford Fairlane 500 Skyliner aus dem Jahr 1957 mit einem elektrischen Antriebsstrang ausstatten lassen.

Anstelle des alten Verbrennungsmotors treibt heute ein Elektromotor von Siemens das 5,5 m lange und 2,2 m breite Ungetüm an. Der E-Motor ist als Antrieb für einen Bus gedacht und fällt gegen das alte Aggregat mit einem Hubraum von rund 5 l recht klein aus.

Im Motorraum war auch noch genug Platz, um den Akku unterzubringen. Er besteht aus 218 Zellen und wiegt rund 400 kg - bei einem Gesamtgewicht des Autos von 2,2 t. Der Akku hat eine Speicherkapazität von 50 kWh. Damit kommt Evie 120 km weit. An einer Schnellladestation ist der Akku laut Mercury in weniger als zwei Stunden wieder aufgeladen.

Der Fairlane Skyliner war die Cabrio-Variante des normalen Fairlane. Bekannt wurde das Auto durch sein Dach: Es war ein Hardtop, das elektrisch in einem Stück im Kofferraum versenkbar war. Ford hat den Fairlane Skyliner zwischen 1957 und 1959 gebaut, insgesamt knapp 48.400 Stück.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Crunchy_Nuts 17. Mär 2018

Ich find den Umbau gut. Jeder kann mit seinen Sachen tun was er will. Warum denken inmer...

Dietbert 16. Mär 2018

Genau und jetzt geht kannst du Sommertags sogar in diesem wirklich schönen Auto cruisen...

Lehmroboter 15. Mär 2018

Wenn ich den Kommentar im Video richtig verstanden habe dann haben die sogar das...

Abdiel 15. Mär 2018

Nahezu lautloses Dahingleiten mit der Kiste hat sicherlich auch seinen Reiz...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Custom Keyboard
Youtuber baut riesige Tastatur für 13.500 Euro

Die Switches haben das 64-fache Volumen und das Gehäuse ist menschenhoch: Ein Youtuber baut eine absurd große Tastatur für absurd viel Geld.

Custom Keyboard: Youtuber baut riesige Tastatur für 13.500 Euro
Artikel
  1. 15 Prozent müssen gehen: Massenentlassungen bei Zoom
    15 Prozent müssen gehen
    Massenentlassungen bei Zoom

    Zoom hat während der Pandemie einen starken Aufschwung erlebt. Nun werden 15 Prozent der Belegschaft entlassen.

  2. Microsoft: Bing bekommt ChatGPT-Integration und kann getestet werden
    Microsoft
    Bing bekommt ChatGPT-Integration und kann getestet werden

    Microsoft hat KI-basierte Updates für die Bing-Suchmaschine und den Edge-Browser angekündigt. Die Beta ist schon verfügbar.

  3. Twitter: Der blaue Haken bringt Musk nur wenig Geld
    Twitter
    Der blaue Haken bringt Musk nur wenig Geld

    Weltweit hat Twitter angeblich schon einige Hunderttausend zahlende Nutzer. Das dürfte die Finanzprobleme aber nur wenig mildern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • DAMN-Deals: AMD CPUs zu Tiefstpreisen (u. a. R7 5800X3D 324€)• MindStar: Zotac RTX 4070 Ti 949€, XFX RX 6800 519€ • WSV-Finale bei MediaMarkt (u. a. Samsung 980 Pro 2 TB Heatsink 199,99€) • RAM im Preisrutsch • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • PCGH Cyber Week nur noch kurze Zeit [Werbung]
    •  /