Abo
  • IT-Karriere:

Everything Me ausprobiert: Kontextabhängiger Launcher mit umfangreicher Suche

Everything Me ist ein weiterer Launcher für Android, der sich an die Gewohnheiten des Nutzers anpasst. Entsprechend der Zeit und des Ortes werden Apps in der "Vorhersage-Leiste" angezeigt, installierte Apps werden automatisch in Ordnern gruppiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Everything Me ist ein kontextabhängiger Launcher für Android.
Everything Me ist ein kontextabhängiger Launcher für Android. (Bild: Everything Me)

Der Android-Launcher Everything Me hat die Beta-Testphase verlassen und ist ab sofort als normale Version kostenlos im Play Store erhältlich. Everything Me möchte dem Nutzer passend nach Uhrzeit und Ort diejenigen Apps anzeigen, die er zu diesem Zeitpunkt am ehesten braucht.

Stellenmarkt
  1. über Kienbaum Consultants International GmbH, Stuttgart
  2. ifp - Institut für Managementdiagnostik Will & Partner GmbH & Co. KG, Großraum München

Dabei geht der Launcher noch etwas weiter als vergleichbare Programme wie Aviate: Er gruppiert Apps kontextabhängig und selbstständig in Ordnern. Neben den bereits installierten Programmen werden passende, noch nicht aufgespielte Apps und Webservices sowie Internetseiten angezeigt.

Neue Ordner werden automatisch mit Inhalt gefüllt

Der Nutzer kann in diese Vorsortierung manuell eingreifen und Apps hinzufügen oder aus der Sortierung entfernen. Auch können neue Ordner erstellt werden, die Everything Me thematisch erkennt und zuordnet. Erstellen wir beispielsweise einen "Lesen"-Ordner mit der Kindle-App und anderen Readern, schlägt uns Everything Me gleich weitere Dienste und Seiten vor.

Bestimmte Ordner wie etwa Nachrichten, Wetter oder Sport zeigen zusätzlich zu den Apps und Webvorschlägen eine Art Widget an, nachdem sie geöffnet wurden. Hier erhält der Nutzer Informationen zu neuen Nachrichten oder dem aktuellen Wetter. Klickt der Nutzer auf eine Nachricht, wird sie im Browser geöffnet. Der Ordner "In meiner Nähe" zeigt neben Navigations- und Ausgeh-Apps eine kleine Karte des aktuellen Standortes an.

Auf der Hauptseite des Startbildschirms gibt es neben den thematisch sortierten Ordnern noch die sogenannte Vorhersage-Leiste. Hier zeigt Everything Me dem Nutzer die Apps an, die er aktuell wohl am wahrscheinlichsten benötigt, im Wechsel mit der Uhrzeit. Morgens sollen dem Nutzer hier passende Nachrichten- und Wetter-Apps angezeigt werden.

Weitreichende Suchfunktion

Im oberen Bereich des Bildschirms findet der Nutzer zudem noch die systemweite Suche. Diese durchsucht sowohl das komplette Smartphone, also Kontakte und Apps, als auch das Internet. Praktisch ist die Ausweitung der Smartphone-Suche auf Apps, die selbst eine eingebaute Suchfunktion haben: Tippen wir den Namen eines Musikers ein, können wir nach diesem direkt in Youtube, Spotify, Play Music und anderen Musikdiensten suchen. Das Hintergrundbild der Suche wird entsprechend angepasst: Geben wir "phil" ein, erscheint zunächst die Skyline von Philadelphia, danach das Konterfei von Phil Collins.

Everything Me geht mit der kontextabhängigen Automatisierung um einiges weiter als Aviate, lässt dem Nutzer aber noch einen kleinen Spielraum für Anpassungen. Dennoch dürfte sich die App wie alle "intelligenten" Launcher eher nicht für Individualisten eignen, da sie sich aufgrund dieser Automatisierung per se deutlich von Androids frei konfigurierbarem Standard-Launcher unterscheidet. Wer sich darauf einlässt, könnte mit Everything Me ein praktisches Hilfsmittel für den Alltag finden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 35€ (Bestpreis!)
  2. 199€ + Versand
  3. 56€ (Bestpreis!)

Himmerlarschund... 06. Feb 2014

Mir hat das tatsächlich mal jemand gezeigt. Das war glaub damals in Bielefeld...

b1nary 06. Feb 2014

... Ich schätze das liegt daran das man als schweizer natürlich kein Wort englisch...


Folgen Sie uns
       


Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht

Wir probieren 5G in Berlin-Adlershof aus.

Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht Video aufrufen
Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /