Abo
  • Services:

Everysight Raptor: AR-Brille fürs Mountainbike oder Rennrad

Die Everysight Raptor zeigt Vitalfunktionen plus Geschwindigkeit und Position an - Fotos und Videos aufnehmen kann sie auch. Die Augmented-Reality-Brille hat eine Laufzeit, die auch für eine längere Tour-de-France-Etappe ausreicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Raptor AR
Raptor AR (Bild: Everysight)

Der israelische Hersteller Everysight hat mit der Raptor eine AR-Brille vorgestellt, die für Mountainbike- oder Rennradfahrer gedacht ist. Sie zeigt im Sichtfeld allerhand Informationen an und kann optional auch Fotos schießen oder Videos aufnehmen, hinzu kommt eine Sprachsteuerung.

Stellenmarkt
  1. Kratzer EDV GmbH, München
  2. Universität Passau, Passau

Hinter Everysight stehen viele ehemalige Entwickler von Elbit Systems, die Verteidigungselektronik entwerfen - beispielsweise die HUDs in Helmen von Kampfjet-Piloten. Diese Erfahrung soll für die Raptor verwendet worden sein: Die AR-Brille besteht aus einem Grilamid-Rahmen und wiegt 98 Gramm, gegen Aufpreis können reguläre Brillenträger unter ihr auch geschliffene Gläser in einem Gestell verwenden. Geladen wird die Raptor per Micro-USB, sie soll acht Stunden durchhalten - das reicht für die meisten Touren. Ein Näherungssensor schaltet das Wearable ab, wenn es nicht getragen wird.

Bedient wird die AR-Brille per seitlichem Touchpad oder via Sprachsteuerung, integrierte Lautsprecher können zum Musikhören verwendet werden. Alternativ verkauft Everysight noch eine per Bluetooth verbundene Steuereinheit, die am Lenker befestigt wird. Sie weist die Schutzart IPX7 auf, die Raptor selbst hat IP55 - somit stellt Regen kein Problem dar. Everysight bietet eine Companion-App für Android 4.4 Kitkat oder iOS 9.x und neuer an, die AR-Brille selbst läuft aber weitestgehend autark via Android 5.1.1 Lollipop.

Sie unterstützt Blueooth 4.2, b/g/n-WLAN und GPS sowie Glonass. Im Inneren steckt ein Snapdragon 410E mit 2 GByte RAM und 16 oder 32 GByte Speicher. Die Raptor zeigt während der Fahrt diverse Informationen an - die Geschwindigkeit, den Puls, eine kleine Karte oder die Zeit, und auch das Einblenden von Textnachrichten ist möglich. Statt die Anzeige in die Gläser zu integrieren, wird sie von einem kleinen OLED-Projektor auf sie geworfen.

  • Raptor (Bild: Everysight)
  • Raptor (Bild: Everysight)
  • Raptor (Bild: Everysight)
  • Raptor (Bild: Everysight)
  • Raptor (Bild: Everysight)
  • Raptor (Bild: Everysight)
  • Raptor (Bild: Everysight)
  • Raptor (Bild: Everysight)
Raptor (Bild: Everysight)

Die Raptor kann 1080p30- oder 720p60-Videos aufnehmen und Fotos mit 13 Megapixeln schießen. Die Kamera nutzt eine f/2.0-Blende und weist ein FoV von 75 Grad auf. Everysight verkauft die AR-Brille für 580 Euro - jedoch vorerst nur auf Einladung. Die Einladungen sollen in Europa ab dem 15. Januar 2018 verschickt werden, die Auslieferung soll im April erfolgen. Nach der Vorbestellungsphase kostet die Raptor dann 750 Euro (16 GByte) und 810 Euro (32 GByte).



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 23,99€
  2. 216,50€

Marcuse 17. Jun 2018

Nachdem in vielen Foren nun einiges über die Recon Jet Brille und die Everysight Raptor...

Eheran 29. Okt 2017

Gut, dann kannst du dich jetzt ohne mich weiter unterhalten.

Abdiel 26. Okt 2017

Ich bin froh, dass Du Dich so gut mit dem Thema auskennst. Dagegen können...

jnv 26. Okt 2017

dann musst dir die sowas ja nicht kaufen

nakamura 26. Okt 2017

ehehehehehelol


Folgen Sie uns
       


Rage 2 angespielt

Rage 2 ist anders als das erste Rage. Wir durften den Titel bereits anspielen und erklären, was sich verändert hat.

Rage 2 angespielt Video aufrufen
Metro Exodus im Technik-Test: Richtiges Raytracing rockt
Metro Exodus im Technik-Test
Richtiges Raytracing rockt

Die Implementierung von DirectX Raytracing in Metro Exodus überzeugt uns: Zwar ist der Fps-Verlust hoch, die globale Beleuchtung wirkt aber deutlich realistischer und stimmungsvoller als die Raster-Version.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März
  2. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  3. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Oldtimer umrüsten: Happy End mit Elektromotor
Oldtimer umrüsten
Happy End mit Elektromotor

Verbotszonen könnten die freie Fahrt von Oldtimern einschränken. Aber auch Umweltschutzgründe und Exzentrik führen dazu, dass immer mehr Sammler ihre liebsten Fahrzeuge umrüsten.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Piëch Mark Zero Porsche-Nachfahre baut eigenen E-Sportwagen
  2. Elektroautos Sportversion des E.Go Life und Shuttle E.Go Lux
  3. Rivian Amazon investiert in Elektropickups

    •  /