Everyday Robot Project: Alphabet X lehrt Roboter das Müllsortieren

Alphabet arbeitet daran, dass Roboter so alltäglich werden wie Computer. Einige technische Entwicklungen sollen ihnen in absehbarer Zeit zum Durchbruch verhelfen. Dann könnten günstige Roboter in jedem Haushalt alltägliche Arbeiten erledigen.

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Roboter beim Mülltrennen: "Die meisten Roboter sind das, was in den 60er und 70er Jahren Mainframe-Computer waren."
Roboter beim Mülltrennen: "Die meisten Roboter sind das, was in den 60er und 70er Jahren Mainframe-Computer waren." (Bild: Everyday Robot Project/Alphabet X)

Biomüll auf den Kompost, Wertstoffe ins Recycling, Restmüll auf die Deponie: X, die Entwicklungsabteilung der Google-Mutter Alphabet, trainiert Roboter auf Mülltrennung und andere alltägliche Aufgaben. Ziel ist es, Roboter zu entwickeln, die einfach zu bedienen und so günstig sind, dass jeder sie sich leisten kann.

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Roboter, die nutzbringend in unserem alltäglichen Umfeld eingesetzt werden könnten, müssten vor allem einfach zu bedienen sein, schreibt Hans Peter Brøndmo, "Chief Robot Whisperer" bei X, in einem Beitrag auf Medium.com. Daran arbeite das Team des Everyday Robots Project seit einigen Jahren.

Derzeit müssten die Roboter mühsam darauf programmiert werden, bestimmte Aufgaben genau richtig und zum richtigen Zeitpunkt auszuführen. "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass man Maschinen darauf trainieren muss, hilfreiche Aufgaben auszuführen. Man kann sie nicht programmieren", berichtet Brøndmo.

Aktuell trainieren die X-Mitarbeiter Roboter darauf, Müll zu trennen. Dabei setzen die Entwickler auf eine Mischung von Simulation und physischem Training der Roboter. Nachts lassen die Entwickler Zehntausende virtueller Roboter virtuellen Abfall sortieren. Tagsüber führen rund 30 Roboter die gleichen Aufgaben in der realen Welt durch. Die Ergebnisse der Trainingssessions werden jeweils geteilt, so dass die virtuellen von den realen Robotern lernen und umgekehrt.

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Fortschritte sowohl bei der Hardware als auch in der Software sollen es laut Brøndmo ermöglichen, dass Roboter alltäglich werden. "Die Robotik ist heute so ähnlich wie die Computer vor 50 Jahren", schreibt Brøndmo. Es herrsche zwar viel Optimismus und es sei viel die Rede davon, was Roboter alles tun könnten, um Menschen in ihrem Alltag zu helfen. Aber das sei noch Zukunftsmusik.

"Die meisten Roboter sind das, was in den 60er und 70er Jahren Mainframe-Computer waren: teure Spezialmaschinen, die von Experten bedient wurden, um in speziell entwickelten Umgebungen spezialisierte Aufgaben zu übernehmen. Eine Reihe von Innovationen, allen voran die Erfindung des Mikroprozessors, führten dazu, dass Computer billiger, kleiner und viel leistungsfähiger wurden, als man es für möglich hielt", schreibt Brøndmo. Dort sei jetzt die Robotik: "Aktuelle Fortschritte im Bereich des maschinellen Lernens, zudem immer ausgefeiltere Sensorik und kostengünstige Hardware bedeuten, dass wir dem Durchbruch von Robotern viel näher denn je sind."

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