Abo
  • Services:
Anzeige
Der Everycook soll das Kochen weitgehend automatisieren.
Der Everycook soll das Kochen weitgehend automatisieren. (Bild: Everycook)

Der lange Weg zum Allzweckkocher

Anzeige

Das Open-Source-Projekt hat eine lange Entwicklungszeit hinter sich. Die ersten Prototypen gab es schon vor fünf Jahren. Damals explodierte noch die ein oder andere Induktionsspule. Probleme gab es auch mit dem Druck, den der integrierte Dampfgarer erzeugt. Bis zu dem jetzt fertigen Produkt seien die Prototypen auch hässlich gewesen, sagte Wiasmitinow. Hübsch sei das Gerät auch deshalb nicht gewesen, da es beim Design vor allem um Modifizierbarkeit, Robustheit und leichte Reparaturen gegangen sei.

Erst bei der Entwicklung des letzten Prototyps habe er Zeit und Muße gehabt, sich auch wegen des Designs Gedanken zu machen. Davor musste er sich auf zusätzliche Kleinigkeiten konzentrieren, etwa dass alle Teile des modularen Everycooks leicht gereinigt werden können und weitgehend spülmaschinentauglich sind, dass die Dichtungen für den Dampfgareraufsatz halten.

Teurer Edelkocher

Inzwischen ist Everycook nicht mehr Open Source, zumindest die aktuelle Hardware nicht. Ein Gerät wird aktuell für 2.000 Schweizer Franken, etwa 1.900 Euro, angeboten. Fertig sei der Everycook aber nicht, sagte Wiasmitinow. Noch gebe es Kleinigkeiten zu verbessern. Erste Alphaversionen sollen im Laufe des Jahres gefertigt und ausgeliefert werden. Außerdem stünden noch einige Zertifizierungen aus.

Die Rezeptdatenbank samt Rezepten gibt es ebenfalls weiterhin unter einer Open-Source-Lizenz. Der Code dafür liegt bei Github. Rezepte für den Everycook anzupassen, sei allerdings aktuell nicht sehr einfach, sagt Wiasmitinow. Rezepte liegen nicht in maschinenlesbarer Form vor und schon gar nicht so, dass sie der Everycook versteht. Das Gerät benötigt neben Angaben in Gramm auch die dazugehörigen exakten Garzeiten, die zunächst ermittelt werden müssen. Dem Everycook könne nicht einfach gesagt werden, "brate bitte eine Zwiebel an", das müsse in mathematische Gleichungen übersetzt werden, sagt Wiasmitinow. Je größer der Grundstock werde, desto einfacher werde es, weitere Rezepte zu erstellen.

Algorithmen sollen Rezepte übersetzen

Zusammen mit einer Schweizer Hochschule arbeitet Wiasmitinow daran, Algorithmen zu entwickeln, die herkömmlichen Rezepte in maschinenlesbare umzuwandeln. Noch wisse Everycook nicht, dass Zucchini eine kürzere Garzeit hätten als Kürbis. Bis ein Rezept perfekt sei, bräuchte es vermutlich zwei bis drei experimentelle Durchgänge. Aber auch der erste Versuch würde schon jetzt ein zumindest genießbares Essen hervorbringen, sagte Wiasmitinow.

 Everycook: Per Routenplaner zum perfekten Risotto

eye home zur Startseite
nykiel.marek 07. Feb 2015

Das ist doch nur ein Grundrezept das man nach belieben erweitern kann. Die kleine Flamme...

AlexisW 05. Feb 2015

Wenn ich eine volle Analyse aller vorhandenen Patente machen müsste, die es zum Thema...

AlexisW 05. Feb 2015

Und das ist gut so! Schliesslich leben wir in einer Demokratie und haben das recht auf...

AlexisW 05. Feb 2015

Wir hatten eigentlich eher an den kleinen Bioladen und den Hofladen des Bauers gedacht...

AlexisW 05. Feb 2015

Leider hat mich der Journalist falsch verstanden. Die Hardware bleibt open source! Ein...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ROHDE & SCHWARZ SIT GmbH, Stuttgart
  2. IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Berlin
  3. Warner Music Group Germany Holding GmbH, Hamburg
  4. twocream, Wuppertal


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)
  3. (u. a. The Revenant, Batman v Superman, James Bond Spectre, Legend of Tarzan)

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Re: Ist doch Standard

    Gladiac782 | 21:49

  2. Re: 25MBit/s - wann begreifen die endlich, dass...

    bombinho | 21:47

  3. Re: Kann ich mit Alditalk nicht bestätigen

    AllDayPiano | 21:47

  4. Re: 16GB RAM unzeitgemäß

    Bouncy | 21:44

  5. 10 - 20 Gbit und < 1 ms ping

    jo-1 | 21:42


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel