Everybody's Gone to the Rapture: Apokalypse in der Nachbarschaft angespielt

Keine Horden von Untoten, sondern ein kleiner Flecken Blut in einem menschenleeren Open-World-Dörfchen: Mit solch bewusst reduzierten Stilmitteln will ein PS4-Indiegame namens Everybody's Gone to the Rapture vom Ende der Welt erzählen.

Artikel veröffentlicht am ,
Everybody's Gone to the Rapture
Everybody's Gone to the Rapture (Bild: The Chinese Room)

Es ist 6:37 Uhr am Morgen, die Sonne scheint und der Himmel ist blau. Eigentlich könnte das ein richtig schöner Tag werden - wenn nur nicht gerade eben die Zerstörung der Welt begonnen hätte. Wir sind in einem zauberhaft idyllischen Dörfchen in der englischen Grafschaft Shropshire, dem Schauplatz des Computerspiels Everybody's Gone to the Rapture.

Inhalt:
  1. Everybody's Gone to the Rapture: Apokalypse in der Nachbarschaft angespielt
  2. Story geht vor Spiel

Von der Apokalypse kriegen wir dort erst nicht viel mit. Wir sind allerdings vollkommen allein - in keinem der putzigen weißen Märchenhäuser können wir jemanden sehen. Vereinzelt liegen Fahrräder einfach so im Gras. Auf der Straße stehen ein paar Autos herum. Offenbar haben die Besitzer sie fluchtartig verlassen, nicht einmal zum Schließen der Türen war noch Zeit. Auf einem Fahrersitz entdecken wir einen Flecken Blut.

  • Everybody's Gone to the Rapture (Bild: The Chinese Room)
  • Everybody's Gone to the Rapture (Bild: The Chinese Room)
  • Everybody's Gone to the Rapture (Bild: The Chinese Room)
  • Everybody's Gone to the Rapture (Bild: The Chinese Room)
  • Everybody's Gone to the Rapture (Bild: The Chinese Room)
  • Everybody's Gone to the Rapture (Bild: The Chinese Room)
  • Everybody's Gone to the Rapture (Bild: The Chinese Room)
Everybody's Gone to the Rapture (Bild: The Chinese Room)

Everybody's Gone to the Rapture entsteht derzeit auf Basis der Cryengine als Zusammenarbeit zwischen dem unabhängigen britischen Entwicklerstudio The Chinese Room und dem kalifornischen SCE Santa Monica Studio, das normalerweise für Sony an Großproduktionen wie God of War arbeitet. Rapture erscheint nach aktuellem Stand nur für die Playstation 4; einen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht - allzu lange sollte es aber nicht mehr dauern.

Das Spiel soll sich zwar natürlich gut verkaufen, aber allzu sehr auf die Anforderungen des klassischen Spielemarktes wird es nicht getrimmt. Kreativchef Dan Pinchbeck sagt dazu: "Wir wollen möglichst einfaches Gameplay, dafür aber eine sehr aufwendige Geschichte bieten". Im Gespräch mit Golem.de ist sich der Entwickler darüber im Klaren, dass er damit nicht nur Zustimmung findet.

Stellenmarkt
  1. Senior IT Architect Storage (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Zuffenhausen
  2. IT-Systemarchitekt (m/w/d)
    Bayerisches Staatsministerium der Justiz (StMJ), München
Detailsuche

Das 2012 ebenfalls von The Chinese Room veröffentlichte Dear Esther hat mit einem ähnlichen Grundkonzept zwar sehr hohe Wertungen bekommen und viele Fans gefunden, sich aber auch Kritik eingehandelt. Erfahrene Spieler hätten sich beschwert, dass sie die marginalen Herausforderungen des Programms zu schnell bewältigen konnten, so Pinchbeck - dabei geht es auch in Rapture gar nicht darum, möglichst effizient seinen Teil zur Rettung des Planeten Erde beizutragen, falls das überhaupt möglich ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Story geht vor Spiel 
  1. 1
  2. 2
  3.  


exxo 30. Apr 2015

Gib Alien Isolation und dir eine Chance, das Spiel ist wirklich gut.

melog89 23. Apr 2015

Ups falsches Thema erwischt ..

Der Held vom... 21. Apr 2015

Ist eine dumme Design-Entscheidung keine mehr, nur weil sie schon älter ist? Wie gesagt...

hoppelhasen01 20. Apr 2015

Dann zahlst du es ja sicherlich.

mnementh 17. Apr 2015

"Wir wollen möglichst einfaches Gameplay, dafür aber eine sehr aufwendige Geschichte...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Akkutechnik
Lithiumknappheit führt zu Rekordpreisen

Preise steigen in einem Jahr von Rekordtief auf Rekordhoch. Das Angebot hält mit unerwartet hoher Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus nicht mit.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Akkutechnik: Lithiumknappheit führt zu Rekordpreisen
Artikel
  1. Telekom: Firmen wollen private 5G-Netze gar nicht selbst betreiben
    Telekom
    Firmen wollen private 5G-Netze "gar nicht selbst betreiben"

    Laut Telekom wollen die Firmen in Deutschland ihre über 110 5G-Campusnetze nicht selbst führen. Doch es gibt auch andere Darstellungen.

  2. Smartphone-App: Digitaler Führerschein leidet unter enormen Schwierigkeiten
    Smartphone-App
    Digitaler Führerschein leidet unter enormen Schwierigkeiten

    Mit dem großen Andrang habe das Kraftfahrt-Bundesamt nicht gerechnet. Nun ist die App kaputt. Ein Update soll es richten.

  3. Blizzard: Reger Handel mit Gegenständen aus Diablo 2 Resurrected
    Blizzard
    Reger Handel mit Gegenständen aus Diablo 2 Resurrected

    Besonders mächtige Ausrüstung aus Diablo 2 Resurrected wird auf Auktionsbörsen gehandelt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 7 Tage Samsung-Angebote bei Amazon (u. a. SSDs, Monitore, TVs) • Samsung G5 32" Curved WQHD 144Hz 265€ • Räumungsverkauf bei MediaMarkt • Nur noch heute: Black Week bei NBB • Acer Nitro 23,8" FHD 165Hz 184,90€ • Alternate (u. a. Cooler Master Gaming-Headset 59,90€) [Werbung]
    •  /