• IT-Karriere:
  • Services:

Everybody Dance Now: KI lässt Laien wie Profitänzer aussehen

Nicht nur ein Ohrwurm aus den 90ern: Everybody Dance Now ist eine KI, die Posen von Tänzern auf beliebige Menschen überträgt und daraus einen Videoclip erstellt. Die Forscher nutzen je ein neuronales Netzwerk für Gesicht und Körper. Die Ergebnisse sind vielversprechend, wenn auch nicht perfekt.

Artikel veröffentlicht am ,
Nein, diese Frau kann eigentlich nicht Ballett tanzen.
Nein, diese Frau kann eigentlich nicht Ballett tanzen. (Bild: UC Berkeley)

Forscher haben ein neuronales Netzwerk ermittelt, das Körperbewegungen einer Person imitiert und diese auf den Körper einer anderen Person überträgt. Das Projekt Everybody Dance Now zeigt dieses Verhalten durch verschiedene Tanzeinlagen. Mit dem trainierten Modell ist es demnach möglich, ungeübte Tänzer wie Ballettkünstler oder Robodancer aussehen zu lassen. Ein Youtube-Video zeigt erste interessante, wenn auch nicht perfekte Ergebnisse.

Stellenmarkt
  1. Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum
  2. Marc Cain GmbH, Bodelshausen

Die Gründer des Projekts sind vier Forscher der Califonia University in Berkley. Sie erklären in ihrem wissenschaftlichen Dokument ihren Ansatz: Anhand von Gelenkpunkten und dem generierten Skelett können Bewegungen einer Person analysiert und auf andere Personen übertragen werden, auch wenn deren Positionen und Körperbau nicht genau übereinstimmen. Aus einem Quellvideo wird dabei Bild für Bild ein Tupel aus dem Körper der Person und des dazugehörigen Skeletts erstellt. Dieses nutzt das neuronale Netzwerk, um den Körper der Zielperson zu simulieren.

Separates neuronales Netz für das Gesicht

Dabei setzen die Forscher ein zweites neuronales Netzwerk ein, das die ausgegebenen Bilder überprüft und auf ihre Authentizität überprüft. Diese sich selbst prüfenden Generative Adversial Networks (GANs) sind eine gern genutzte Methode im Trainieren von Machine-Learning-Systemen. Um eine möglichst flüssige Bewegung zu erreichen, ist jedes generierte Bild an den Frame davor gekoppelt. Außerdem wird für die Darstellung des Gesichts ein separates GAN verwendet, welches nur Gesichtsbewegungen imitiert und diese auf das Gesicht der Zielperson aufsetzt.

Ähnliche Technik wurde bereits mit der Software Fakeapp realisiert, mit der Schauspieler in Politiker verwandelt werden. Der Ansatz, ein abstraktes Animationsskelett zu verwenden, erinnert hingegen an Googles Posenet. Wahrscheinlich nutzen die Forscher dieses Paket für ihr Projekt. Schließlich ist es im viel genutzten Tensor Flow integriert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

MickeyKay 04. Sep 2018

Nicht wirklich. Ich konstruiere mal ein Beispiel: Stell dir vor, du und dein Partner...

TarikVaineTree 29. Aug 2018

Wirklich verblüffend ...

Bouncy 28. Aug 2018

...wer von denen jetzt eigentlich wirklich tanzen kann und wer nur einen Stromschlag...

Mixermachine 28. Aug 2018

Wer es nicht kennt: https://knowyourmeme.com/memes/needs-more-jpeg?full=1

AveN 27. Aug 2018

Ich sehe da vergleichbare Fehler, die sind nur schwieriger zu erkennen, weil die...


Folgen Sie uns
       


iPad 8 und iPad OS 14 im Test: Kritzeln auf dem iPad
iPad 8 und iPad OS 14 im Test
Kritzeln auf dem iPad

Das neue iPad 8 ist ein eher unauffälliger Refresh seines Vorgängers, bleibt aber eines der lohnenswertesten Tablets. Mit iPad OS 14 bekommt zudem der Apple Pencil spannende neue Funktionen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad-Betriebssystem iPadOS 14 macht Platz am Rand
  2. Zehntes Jubiläum Auch Microsoft hat das erste iPad überrascht

Geforce RTX 3090 ausverkauft: Einmal Frust für 1.500 Euro, bitte!
Geforce RTX 3090 ausverkauft
Einmal Frust für 1.500 Euro, bitte!

Erst Vorfreude, dann Ernüchterung und Wut: Der Kauf der Geforce-RTX-3090-Grafikkarte wird zu einer Reise ohne Ziel, dafür mit Emotionen.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Ampere-Grafikkarten Kondensatoren sind der Grund für instabile Geforce RTX 3080

Geforce RTX 3090 im Test: Titan-Power mit Geforce-Anstrich
Geforce RTX 3090 im Test
Titan-Power mit Geforce-Anstrich

Doppelt so teuer und doch günstiger: Wir haben die Geforce RTX 3090 mit 24 GByte Speicher in 8K-Spielen und Profi-Apps vermessen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 3090/3080 Anti-Absturz-Treiber senkt Spannungs/Takt-Kurve
  2. Nvidia Ampere Roadmap zeigt Geforce RTX 3080 mit 20 GByte
  3. Nvidia zur Geforce RTX 3080 "Unser bester und frustrierendster Launch"

    •  /