Do-it-Yourself für den Itemshop
In der Praxis soll es bei der Entwicklung von Everquest Next so laufen, dass die Spieler relativ klare Vorgaben bekommen, was im Baukasten von Landmark gewünscht ist. Wenn etwa in einer düsteren Umgebung ein Magierturm entstehen soll, soll es dafür klare Spezifikationen geben. Dann wird gebaut und der Gewinner voraussichtlich per Abstimmung innerhalb der Community ermittelt. Sony Online Entertainment plant außerdem runde Tische und den konstanten, direkten Austausch mit der Community.
Was der Gewinner und die anderen Teilnehmer für ihre Mühen erhalten, steht noch nicht fest. Klar ist aber, dass in Everquest Next für Inhalte von Spielern tatsächlich Geld fließen soll. Georgeson hat angedeutet, dass unter anderem für Beiträge zur Bibliothek mit Objekten echte Dollar zu verdienen sein sollen. Wer etwa eine Dachkonstruktion erstellt, die andere verwenden, soll dafür nicht unerhebliche Summen erhalten können. Wie das in Deutschland genau laufen soll, steht übrigens noch nicht fest - hierzulande gibt es bei diesem Thema einige rechtliche Hürden.
Derzeit sammelt Sony Online Entertainment erste Erfahrungen mit von Spielern erstellten Inhalten: Seit ein paar Tagen gibt es in Planetside 2 das sogenannte Player Studio. Damit können Spieler Gegenstände, etwa Helme, für den Itemshop selbst entwerfen und an andere verkaufen. Den Umsatz teilen sich Sony und der Spieler, Zahlen haben die Entwickler nicht genannt. Für die Objekte gibt es keinen Editor, bei den meisten Einsendungen kommt gängige Software wie Blender oder 3D Max zum Einsatz. Innerhalb der kurzen Zeit sollen es bereits ein paar Dutzend Einsendungen gewesen sein.
Wie Matthew Higby, Kreativchef von Planetside 2, im Gespräch mit Golem.de erzählte, ist die Qualität der Einsendungen sehr hoch. Sein Team müsse kaum nachbessern, sondern lediglich Assets wie die Symbole für den Itemshop und Ähnliches erstellen. Auch in Everquest Next soll es ein Player Studio wie in Planetside 2 geben. Nicht nur Fantasy-Architekten, sondern auch Fantasy-Schmiede und andere virtuelle Berufsgruppen können sich dann online etwas dazu verdienen.
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| Everquest Next: Der Spieler als bezahlter Baumeister |
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Weiß leider auch nicht wie viel da wirklich möglich wäre bzw. was ein realistische Zahle...