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Event: Tesla-Roboter wohl mit Fernsteuerung statt KI betrieben

Bei einer Tesla -Demonstration in Miami strauchelt der Optimus- Roboter – und eine Handbewegung deutet auf eine Fernsteuerung durch einen Menschen hin.
/ Andreas Donath
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Der Optimus-Roboter stürzt. (Bild: Reddit)
Der Optimus-Roboter stürzt. Bild: Reddit

Der Tesla-Roboter Optmius ist bei einem Auftritt am Wochenende in Miami(öffnet im neuen Fenster) hingefallen, als er Wasserflaschen an Besucher verteilte. Der Sturz selbst wäre für die Robotikentwicklung irrelevant, doch eine verdächtige Handbewegung kurz vorher erregte Aufmerksamkeit: Der Roboter führte eine Geste aus, die dem Abnehmen eines VR-Headsets glich, wie Electrek berichtete(öffnet im neuen Fenster)

Autonom oder ferngesteuert?

Die Bewegung ähnelte Teleoperation-Szenarien, bei denen Menschen über VR-Headsets Roboter aus der Ferne steuern. Tesla trainiert seine Optimus-Systeme mit dieser Methode . Die Geste deutet darauf hin, dass ein entfernter Operator sein Headset während der Livedemo abnahm.

Elon Musk gibt dagegen immer an, Optimus-Vorführungen zeigten echte autonome KI-Fähigkeiten. Bei der jüngsten Kung-Fu-Demonstration betonte er, der Roboter agiere völlig eigenständig, ohne menschliche Steuerung in Echtzeit.

Versprechen und Realität

Aktionären sagte Musk, Optimus könne Teslas größtes Produkt werden, tausende Einheiten könnten bald in Fabriken arbeiten. Diese Prognosen basieren auf der Annahme, dass die Roboter in realen Umgebungen autonom agieren können.

Der Unterschied autonom oder ferngesteuert ist also geschäftskritisch. Wenn die aktuellen Demos noch immer eine Fernsteuerung erfordern, nur um Wasserflaschen zu verteilen, klafft zwischen Marketingaussagen und tatsächlichen Fähigkeiten eine erhebliche Lücke.


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