Event-Check-in: Corona-Warn-App ab sofort kompatibel mit Luca-QR-Codes

Die Corona-Warn-App ist ab sofort in der Lage, QR-Codes zu lesen, die ursprünglich nur für die Luca-App gedacht waren.

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Luca-QR-Codes sind nicht länger nur mit der gleichnamigen App lesbar.
Luca-QR-Codes sind nicht länger nur mit der gleichnamigen App lesbar. (Bild: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images)

Schon im März gab es die Absicht, dass die beiden Apps, die in Deutschland für den Check-in bei Gaststätten, Kinos und sämtlichen Einrichtungen zur Kontaktverfolgung genutzt werden, zusammenarbeiten sollen. Doch bis jetzt brauchte man bei einem Besuch verschiedener Lokalitäten oft sowohl die Corona-Warn-App als auch Luca. Das ist jetzt vorbei.

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Die Corona-Warn-App (CWA) ist ab sofort in der Lage, QR-Codes zu lesen, die teilnehmende Locations mit dem Luca-System erstellt haben. Das bedeutet für Besucher, dass die CWA ausreicht, um sich regelkonform anzumelden. Und Betreiber von Gaststätten und Co. müssen nicht länger zwei unterschiedliche Codes anbieten.

Andersrum geht es allerdings nicht. Wer nur die Luca-App benutzt, kann sich nicht mit einem CWA-Code einchecken. Ein Datenaustausch zwischen CWA und Luca findet nicht statt.

Weiterhin Fokus auf Datenschutz

In einer FAQ zum Check-in mit einem Luca-QR-Code geben die Entwickler Antworten auf etwaige Unklarheiten. Für Nutzer ergeben sich demnach keine Änderungen und die CWA ändert auch nichts an ihrem Funktionsprinzip.

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Wichtig bleibt also der Fokus auf Datenschutz, den CWA seit der Herausgabe der App strikt verfolgt. So schreiben die Entwickler: "Die Mitnutzung bezieht sich nur auf die QR-Codes, die für Eventregistrierung und Check-in genutzt werden. Corona-Warn-App und Luca-App sind weiterhin unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Für die CWA gilt nach wie vor, dass sie keine persönlichen Daten erfasst. Die Mitnutzung der QR-Codes wurde sorgfältig vorbereitet. Alle sicherheitsrelevanten Aspekte wurden in enger Zusammenarbeit sowohl mit dem BfDI als auch mit dem BSI ausgearbeitet und geprüft."

Es sind aber nicht alle Luca-QR-Codes kompatibel. In der FAQ heißt es: "Die ab dem 25. Mai 2021 erzeugten Luca-QR-Codes können sowohl von der Corona-Warn-App als auch von der Luca-App gelesen (eingescannt) und für den Check-in-Prozess verarbeitet werden - sofern die Betreibenden dem nicht explizit widersprochen haben."

Nachtrag vom 10. November 2021, 13:15 Uhr

Aus Fehlerberichten in den Open-Source-Repositorys sowohl für Luca als auch für die Corona-Warn-App geht hervor, dass die von Luca erzeugten QR-Codes unter bestimmten Umständen die notwendigen Felder nicht korrekt befüllen. Demnach wird etwa der Namen eines Gastronomiebetriebes oder dessen Adresse nicht verwendet. Stattdessen findet sich in den QR-Codes dann tatsächlich nur der Wert undefined.

Belegt wird das unter anderem mit Screenshots. In dem Bugreport zu Luca findet sich auch eine Anleitung, um den Fehler nachzustellen. Ein Teammitglied der Corona-Warn-App schreibt außerdem, dass die Werte hart-kodiert in dem QR-Code stehen, der Fehler also bei der Generierung in der Luca-App geschehe.

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mackes 10. Nov 2021 / Themenstart

Ja, in Hessen habe ich die auch ein paarmal gesehen. Kontrolliert wurde aber nirgends...

bernd71 10. Nov 2021 / Themenstart

Es ist schon sinnvoll zu erfahren wenn man infiziert sein könnte. Dann kann man sich...

niemandhier 09. Nov 2021 / Themenstart

Seit wann wird das mit Luca gemacht? Denke mal an die Codes die Aushängen werden deswegen...

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