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Eve VR ausprobiert: Freie Sicht im Cockpit von Eve Online

Die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift ist bei Entwicklern beliebt. CCP Games ist vom Head Mounted Display sogar so fasziniert, dass es in nur sieben Wochen eine VR-Demo namens Eve VR (eVR) programmiert hat. Wir haben sie ausprobiert.
/ Michael Wieczorek
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Eve VR - Demo mit Oculus Rift (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Eve VR - Demo mit Oculus Rift Bild: Michael Wieczorek/Golem.de

In Eve VR treten zwei drei Mann starke Teams gegeneinander an. Die Steuerung des Weltraum-Minispiels ist vertraut. Das latenzfreie Umsehen im Cockpit steigert das Mittendringefühl allerdings immens. Feuert ein Gegner beispielsweise Lenkraketen Richtung Spieler, kann dieser sie erspähen, wenn er sich nach hinten umsieht. Neben den genannten zielsuchenden Raketen steht ein Laser als primäre Waffe bereit.

Ein Blick nach unten, und der Spieler sieht seine Beine, seine Arme an den Steuerknüppeln und eine Reihe Instrumente, die aktuelle bedeutungslose Statistiken zeigen. Ein zweidimensionales Head-up-Display hat der Titel deshalb nicht nötig.

CCP nutzt für die Demo die Unity-Grafik-Engine. Texturen, Sounds und die Asteroiden haben trotzdem den typischen Flair von Eve Online .

Über einen externen Monitor wird der Weltraum zusätzlich live als zweidimensionale Karte angezeigt. Dort wirkt das Geschehen fast wie im Klassiker Asteroids. Beobachter einer Partie Eve VR erfreuten sich auf dem Eve-Fanfest also nicht nur an den wild wackelnden Köpfen der Spieler, sondern auch den veranschaulichten Laserschüssen, Raketen, Schiffen und Asteroiden auf der 2D-Live-Map.

Oculus Rift - Test-Fazit der Entwicklerversion
Oculus Rift - Test-Fazit der Entwicklerversion (01:41)

Aktuell gibt es noch keine weiteren Pläne für die kurzweilige Demo. Uns hat sie gut unterhalten. Bisher hatten wir bei keinem anderen Spiel mit der Oculus Rift mehr Freude.


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