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Eve Valkyrie: CCP Games steigt bei VR-Entwicklung aus

Das isländische Entwicklerstudio CCP Games (Eve Online) will keine Virtual-Reality-Spiele mehr produzieren und trennt sich von zwei seiner Studios. Stattdessen möchte sich das Unternehmen auf neue Projekte etwa im Mobile-Games-Bereich konzentrieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Das VR-Weltraumspiel Eve Valkyrie schickt Spieler in Raumjägern ins All.
Das VR-Weltraumspiel Eve Valkyrie schickt Spieler in Raumjägern ins All. (Bild: CCP Games)

Bekannt ist CCP Games vor allem für das Online-Weltraumspiel Eve Online, in den letzten Jahren hat die Firma sich aber auch zu einem der wichtigsten Produzenten von Virtual-Reality-Spielen entwickelt. Damit ist nun Schluss: Ab sofort will CCP keine VR-Titel mehr produzieren. Eine Niederlassung in den USA (Atlanta) wird geschlossen, eine im britischen Newcastle wird verkauft. Das betrifft rund 100 Mitarbeiter, wie Firmenchef Hilmar Veigar Pétursson laut der Zeitung Iceland Monitor sagte.

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Zumindest vorerst will sich CCP an seinen Standorten in Shanghai, London und in der Zentrale in Reykjavík auf seinen wichtigsten Titel Eve Online konzentrieren und neue Projekte vorantreiben. Dazu gehört ein Mobile Game mit dem Arbeitstitel Project Aurora, das im Universum von Eve angesiedelt ist, aber hauptsächlich bei einem externen Studio entsteht. Außerdem arbeitet CCP Games an einem Actionspiel namens Project Nova für Windows-PC.

CCP hatte unter anderem das Virtual-Reality-Weltraumspiel Eve Valkyrie entwickelt. Der Titel ist für nahezu jedes relevante VR-System auf den Markt gekommen und wurde von Firmen wie Sony und Oculus VR bei Messen oft als eines der Vorzeigeprogramme für Virtual Reality eingesetzt. Seit kurzem gibt es unter dem Namen Eve Valkyrie - Warzone eine Version, die auch auf 2D-Monitoren läuft.

Neben Valkyrie hatte CCP unter anderem das an Tron erinnernde Sportspiel Sparc entwickelt, in dem zwei Spieler virtuelle Bälle werfen und abwehren müssen - spaßig, aber allein schon wegen der dafür benötigten großen freien Fläche nicht massenkompatibel. Gründe für das Ende seiner VR-Entwicklungsarbeit nennt CCP Games nicht, aber vermutlich hat sich der große Aufwand finanziell kaum gelohnt.

Der VR-Markt kämpft generell mit schlechten Verkaufszahlen im Softwarebereich. Konkrete Zahlen sind - wenn überhaupt - nur hinter vorgehaltener Hand zu hören, aber in der Branche gilt es als offenes Geheimnis, dass auch die Werke anderer Entwicklerstudios nur auf relativ wenig Interesse stoßen. Die Produktion der relativ aufwendigen Titel der Anfangszeit, darunter Eve Valkyrie, dürfte von den Herstellern der Headsets subventioniert worden sein.



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Bigfoo29 07. Nov 2017

Ich hab mit der DK2 Eve Valkyrie gespielt... mehr als eine halbe Stunde war da nicht...

Prinzeumel 02. Nov 2017

Und ich wette das sich in 3 jahren gar nix geändert hat. VR ist und bleibt für die...

Hannes84 02. Nov 2017

Kann man gelten lassen. An den anderen Titeln was auszusetzen? Dann lass mich noch Doom...

Herevo 02. Nov 2017

Das stimmt. Wenn man sich nicht auf sein Karma und Zufall verlassen möchte muss man beim...


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