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Project Nova bietet strategische Herausforderungen

Unser erster Eindruck von Project Nova ist positiv: Die Steuerung ist knackig, die Gegner-KI ziemlich schlau und die Atmosphäre der offenen Spielareale angenehm grimmig. Unser Klonsoldat verfügt über klassenbezogene Waffen und Spezialfunktionen, zum Beispiel einen Slide, mit dem er rutschend schnell größere Entfernungen überbrücken kann. Die Gegner bewegen sich vergleichsweise langsam, sind aber gerade in der Masse eine ernstzunehmende Bedrohung - mehrere KI-Manager sorgen dafür, dass jedes Gefecht neue Überraschungen parat hält.

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"In Project Nova geht es nicht in erster Linie um schnelle Reflexe", sagt Lead Designer Paul Wright von Sumo Digital, "sondern um strategische Herausforderungen." So können Spieler die eroberten Energieknoten mit verschiedenen Verteidigungswaffen aufrüsten, um die Feindeswellen abzuwehren. Zugleich müssen die Spieler intensiv kommunizieren und sich gegenseitig den Rücken freihalten - sonst ist die Schlacht im Nu gekippt.

Besonders vielversprechend: Neben dem PvE- soll es auch einen PvP-Modus (Player vs. Player) mit zwei Sechzehner-Teams geben. "Bei noch mehr Spielern würde nur ein Chaos entstehen", sagt Game Director Snorri Árnason alias CCP Rattati. Die PvP-Variante von Project Nova konnten wir in Vegas allerdings noch nicht ausprobieren. Laut CCP sollen sich Spieler darin als Söldner verdingen und Geld verdienen können. Die Macher versprechen ein starkes Progressionssystem mit saisonalen Belohnungen - das soll die Spieler zur Wiederkehr motivieren.

Bleibt allerdings die Frage, wie gut sich Project Nova in das Eve-Universum einfügen wird. Zwar ist die Lore nach unserem Ersteindruck sorgfältig eingebunden und erweitert das Spiel um neue Geschichten. Allerdings gab es schon einmal einen Versuch, einen Shooter in Eve Online einzubetten - der 2013 erschienene PS3-Titel Dust 514 konnte sich allerdings nie durchsetzen und wurde schließlich eingestellt. Bei Eve Vegas beteuerte CCP, aus den Fehlern gelernt zu haben. "Die Hauptherausforderung bei Dust war die Shooter-Erfahrung von Augenblick zu Augenblick", so Hilmar Veigur Pétursson. "Darauf konzentrieren wir uns jetzt bei Project Nova."

Langfristiges Ziel: "One universe, one war"

Ein weiterer Fehler war, dass CCP bei Dust auf das falsche Konsolen-Pferd gesetzt hat: Die PS3 wurde schneller von der PS4 überholt, als die Entwickler vermutet hatten. Project Nova erscheint deshalb als reiner PC-Titel. Über eine direkte Verknüpfung von Eve und Project Nova ("one universe, one war") will CCP erst nachdenken, wenn die Fundamente des Shooter stehen. Spieler könnten dann zum Beispiel Blueprints erbeuten - oder auch direkt von den Raumschiffkapitänen als Söldner angeheuert werden.

Bei allem Wirbel um Project Nova: Viele Festivalbesucher interessierten sich vor allem für die geplanten Eve-Neuerungen. Zu den interessantesten Updates zählen die Upwell Structures, die ältere, von Spielern erstellte Sternenbasen ersetzen sollen. "Ich denke, sie werden die Struktur der Welt mit der Zeit ziemlich verändern", so Pétursson. "Die Navigation Gates beispielsweise werden neue Pfade in der Welt erschließen." Updates wird es auch in Abyssal Deadspace geben: Unter anderem zeigte CCP in Vegas mehrere neue triglavianische Raumschiffe, die bei den Besuchern für bewunderndes Raunen sorgten.

Als eines der wichtigsten Updates sieht Pétursson den sogenannten Activity Tracker. "Er verfolgt so ziemlich alles, was man im Spiel macht", erläutert der CCP-CEO. "Er gibt dir eine Art Timeline all dessen, was du bisher gemacht hast - und auch Ziele, die du erreichen kannst. Das wird den Spielern helfen, auf bestimmte Dinge zu fokussieren und auch zu lernen, was im Spiel alles möglich ist." Gerade für Einsteiger dürfte der Activity Tracker eine wichtige Orientierungshilfe sein. Bei einem legendär schwierigen Spiel wie Eve Online keine schlechte Idee.

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 Eve Online: Raumschiffe in der Glitzerstadt
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Sharra 25. Okt 2018

Und um wie viel sind die Abos vorher hoch? Ohne diese Angabe, ist die Aussage leider...

nuclear 24. Okt 2018

Na ja. Also keine Quelle. Gut. Denn ich spiele auch EVE seit 2010 und davon das man...


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