Eve Energy und CATL: BMW kündigt Batterien mit deutlich mehr Leistung an

Die kommenden E-Autos von BMW sollen neue Akkus und Batteriezellen nutzen. Diese sind offenbar an das Format von Tesla angelehnt.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
BMW will neue Batteriezellen in seinen kommenden E-Autos nutzen.
BMW will neue Batteriezellen in seinen kommenden E-Autos nutzen. (Bild: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images)

BMW will die Reichweite und Ladezeit seiner Elektroautos ab 2025 mit neuen Batteriezellen deutlich verbessern und die Herstellungskosten der Batterien halbieren. Entwicklungsvorstand Frank Weber sagte am Freitag: "Die Energiedichte wird um mehr als 20 Prozent erhöht, die Ladegeschwindigkeit um bis zu 30 Prozent gesteigert und die Reichweite um bis zu 30 Prozent verbessert." Zudem sinke der CO2-Ausstoß bei der Zellproduktion um bis zu 60 Prozent.

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Zum ersten Mal will BMW für die Batterien seiner Neuen Klasse zylindrische Zellen statt der bisherigen Prisma-Zellen verwenden. Diese wurden von BMW selbst entwickelt und enthalten weniger Kobalt und mehr Nickel und Silizium als die bisher verwendeten Zellen. Zugleich spart BMW Bauteile - die Batteriepacks werden einfach in den Unterboden der Karosserie eingebaut.

Produktion durch Partner

BMW lässt die neuen Zellen von Partnern fertigen, die dafür sechs Fabriken mit einer jährlichen Kapazität von jeweils bis zu 20 Gigawattstunden (GWh) errichten: Je zwei in Europa, in China und in Nordamerika. Damit könne der Bedarf für die E-Autos der Neuen Klasse langfristig gedeckt werden, sagte Einkaufsvorstand Joachim Post.

Ein zweistelliger Milliardenbetrag sei bereits an CATL und EVE Energy vergeben für den Bau der Fabriken in China und Europa. Eine davon entsteht im ungarischen Debrecen, wo BMW 2025 die ersten Fahrzeuge der auf einer Elektroplattform stehenden Neuen Klasse vom Band laufen lassen will. Der Partner für die beiden Fabriken in Nordamerika soll bis Jahresende feststehen. Bereits vor wenigen Wochen hieß es, die zylindrischen Zellen folgten dem Format 4680 von Tesla.

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"Wir wollen keine eigene Zellfertigung", sagte Weber. Die Technik entwickle sich so schnell, dass das für einen kleinen Autobauer wie BMW angesichts der hohen Investitionen eine Innovationsbremse wäre.

Die Herstellung der neuen Hochvoltbatterie soll nur noch halb so viel kosten wie die der aktuellen Generation. Das E-Auto müsse für BMW "am Ende auf dem Profitabilitätsniveau eines Verbrenners sein", sagte Weber. Um den CO2-Austoß zu senken, müssen die BMW-Partner auch recyceltes Lithium, Kobalt und Nickel einsetzen und dürfen in der Produktion nur Grünstrom verwenden.

Energiespeicher, Antrieb und Ladetechnik der Neuen Klasse sollen über eine höhere Spannung verfügen und das Laden an Gleichstrom-Schnellladestationen verbessern. Pro Minute könne dann Strom für 50 km Reichweite geladen werden, sagte Weber.

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Dwalinn 13. Sep 2022 / Themenstart

Real ist halt immer so ein Ding. Ich kann real 200km/h auf der Autobahn fahren, Real mit...

Vertikal 12. Sep 2022 / Themenstart

Hab's gefunden, war nicht BYD sondern CATL. Die Energiedichte des Akkupacks von denen ist...

Dwalinn 12. Sep 2022 / Themenstart

Da steht nichts von einen Durchbruch oder einen Wunderakku. Man wechselt ein paar Dinge...

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