Eurostat: EU-Unternehmen beklagen Mangel an IT-Experten

Laut Eurostat ist es für 41 Prozent der Unternehmen schwierig, IT-Jobs zu besetzen. Ob das auch an den Unternehmen oder nur an einem echten Mangel liegt, bleibt offen.

Artikel veröffentlicht am ,
Experten in der Telefonica-O2-Netzzentrale
Experten in der Telefonica-O2-Netzzentrale (Bild: Telefonica-O2)

In der Europäischen Union haben 41 Prozent der Unternehmen Probleme, IT-Fachleute zu finden. Das geht aus Angaben (PDF) von Eurostat hervor, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Freie Stellen seien hier schwer zu besetzen.

Stellenmarkt
  1. Product Owner (m/w/d)
    Allianz Deutschland AG, Unterföhring (bei München)
  2. Technischer Projektleiter System E-Achse (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
Detailsuche

Die größten Probleme hatten Firmen in der Tschechischen Republik (66 Prozent), Slowenien (63 Prozent), Luxemburg und Österreich (61 Prozent), Belgien (59 Prozent), Estland (58 Prozent) und den Niederlanden (57 Prozent). Am niedrigsten war dieser Anteil dagegen in Spanien (17 Prozent), Griechenland (28 Prozent), Polen und Italien (31 Prozent) sowie in Portugal (32 Prozent).

EU-weit herrscht ein allgemeiner Mangel an IT-Experten, doch es gibt auch viele arbeitssuchende IT-Experten: Im Januar 2017 gab es in Deutschland 26.000 arbeitslose IT-Experten bei 51.000 offenen Stellen. Juliane Petrich, Bitkom-Bereichsleiterin Bildungspolitik und Arbeitsmarkt, sagte im Januar: "Die Profile der Arbeitssuchenden passen nicht immer automatisch auf die Profile der ausgeschriebenen Stellen." Laut Bundesagentur für Arbeit seien außerdem insbesondere ältere IT-Experten arbeitssuchend.

Im Jahr 2016 waren in der Europäischen Union 8,2 Millionen Personen als Fachleute für Informations- und Kommunikationstechnologie beschäftigt, das sind 3,7 Prozent der Gesamtbeschäftigten.

Die Hälfte der IT-Fachleute arbeitet in Deutschland, UK und Frankreich

Golem Karrierewelt
  1. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    22./23.09.2022, virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    05.-09.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

In diesem Berufszweig sind vorwiegend Männer tätig: 2016 waren mehr als acht von zehn IT-Fachleuten in der EU männlich (83,3 Prozent). Im selben Jahr entfiel die Hälfte aller in der EU beschäftigten IT-Fachleute auf nur drei Mitgliedstaaten. Dies waren Großbritannien mit 1,6 Millionen, Deutschland mit 1,5 Millionen und Frankreich mit 1 Million.

Relativ gesehen meldeten Finnland mit 6,6 Prozent und Schweden mit 6,3 Prozent die höchsten Anteile von IT-Fachleuten an der Gesamtbeschäftigung, vor Estland mit 5,3 Prozent, Großbritannien mit 5,1 Prozent und den Niederlanden mit 5 Prozent. Griechenland hatte den geringsten Anteil von IT-Experten (1,4 Prozent), gefolgt von Rumänien (2 Prozent), Zypern und Lettland (2,2 Prozent).

Im Vergleich zu 2011 stiegen bis zum Jahr 2016 die absolute Zahl und der Anteil der IT-Fachleute an der Gesamtbeschäftigung an, insbesondere in Estland, Frankreich, Deutschland, Portugal, Finnland, Bulgarien, Kroatien und Ungarn. Auf EU-Ebene erhöhte sich die Zahl der IT-Fachleute in diesem Zeitraum um 1,8 Millionen, ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung stieg von 3 Prozent auf 3,7 Prozent.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


amagol 26. Jul 2017

Dafuer ist die Probezeit da. Ich kam mir echt verarscht vor als eine Firma in Berlin...

SDL 22. Jul 2017

He Leute was soll das. Realität: 6 Tage Woche und über 40h je Woche.In Spitzenzeiten...

SDL 22. Jul 2017

eine größere Lüge hab ich noch nie gehört. Die Ausbildung ist "Allumfassend" aber man...

c0nsultant 21. Jul 2017

Ein Einzelzimmer ist eben nur ein Einzelzimmer. Vom Hotel ist man da noch weit weg.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
SFConservancy
Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen

Ähnlich wie schon vor Jahrzehnten mit Sourceforge sollen Open-Source-Projekte nun auch Github verlassen.

SFConservancy: Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen
Artikel
  1. Softwareupdate: Teslas können Schlaglöcher erkennen und Federung anpassen
    Softwareupdate
    Teslas können Schlaglöcher erkennen und Federung anpassen

    Durch ein Softwareupdate können Teslas nach Schlaglöchern suchen und bei Bedarf die adaptive Federung ändern.

  2. Wärmeversorgung: Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand
    Wärmeversorgung
    Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand

    Der Versorger Vattenfall baut in Berlin einen riesigen Warmwasserspeicher, um Häuser im Winter heizen zu können. Das könnte beim möglichen Gasnotstand helfen.

  3. Bundeskartellamt: VW und Bosch dürfen an automatisiertem Fahren forschen
    Bundeskartellamt
    VW und Bosch dürfen an automatisiertem Fahren forschen

    Das Bundeskartellamt erlaubt es VW und Bosch, gemeinsam an der Fortentwicklung des automatisierten Fahrens zu arbeiten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • HP HyperX Cloud II Gaming-Headset -40% • Samsung Galaxy S20 128GB -36% • Audible -70% • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 948€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • Cooler Master 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ • Asus RX 6900 XT OC günstig wie nie: 1.049€ [Werbung]
    •  /