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Europol: 4.500 Webseiten mit gefälschten Markenprodukten gesperrt

Europol und andere Polizeibehörden sind in einer lange geplanten Aktion gegen mehrere Tausend Webseiten mit gefälschten Luxusuhren, Sportartikeln und Medikamenten vorgegangen. Gleichzeitig wurde eine Informationskampagne gestartet.
/ Peter Steinlechner , dpa
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Gefälschte Markenuhren in Thailand (Bild: Saeed Khan/Getty Images)
Gefälschte Markenuhren in Thailand Bild: Saeed Khan/Getty Images

In einer weltweiten Aktion gegen Markenpiraten haben Polizeidienste rund 4.500 Websites mit gefälschten Produkten gesperrt. 27 Länder hatten sich an der Operation beteiligt, teilte die europäische Polizeibehörde Europol(öffnet im neuen Fenster) am Montagabend in Den Haag mit. Die Ermittler gingen gegen Internet-Shops vor, die vor allem gefälschte Luxusgüter, Sportartikel, Ersatzteile, Arzneimittel und Kosmetik verkauften.

Fälscher missbrauchten das Internet zunehmend, um gefälschte Markenware zu verkaufen, erklärte Europol. "Diese Produkte sehen zwar aus wie Schnäppchen, doch sie können ernsthafte Risiken für Gesundheit und Sicherheit der Käufer darstellen." Europol, Interpol und Justizbehörden der USA hatten die Aktion koordiniert. Die Polizeibehörden lancierten zugleich eine Medienkampagne namens "Don't Fake Up!" mit Tipps für Verbraucher, wie sie echte von falschen Produkten unterscheiden können.


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