European Battery Union: Volkswagen gründet europäische Akku-Allianz

Unternehmen aus sieben Ländern schließen sich unter Führung des Volkswagen-Konzerns und Northvolt zur European Battery Union (EBU) zusammen. So soll die Forschung an Stromspeichern vorangetrieben werden.

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VW sorgt sich um Akkus.
VW sorgt sich um Akkus. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Der Volkswagen Konzern und weitere europäische Partner haben zur Erforschung, Entwicklung und Industrialisierung von Akkutechnik die European Battery Union (EBU) gegründet. Geführt werden soll diese von Volkswagen und dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt.

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Aktuell hat Europa ein Problem mit der Akkuproduktion und der Erforschung neuer Techniken zur Stromspeicherung. Das könnte dazu führen, dass ein großer Teil der Wertschöpfungskette im Autobau künftig in anderen Wirtschaftsräumen stattfindet. Der Akku macht etwa ein Drittel der Wertschöpfung bei einem Elektroauto aus.

Die European Battery Union soll sich auf die gesamte Wertschöpfungskette konzentrieren - von Rohstoffen über Zelltechnologie bis zum Recycling. Vorrangiges Ziel ist ein umfassender Kompetenzaufbau bei der Zellfertigung in der Europäischen Union.

Die Allianz will sich um Fördergelder des Bundeswirtschaftsministeriums bemühen. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellte eine Milliarde Euro an staatlichen Hilfen in Aussicht.

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Alle gewonnenen Erkenntnisse der European Battery Union werden länderübergreifend zwischen den beteiligten Partnern ausgetauscht. Start der gemeinsamen Forschungsaktivitäten soll Anfang 2020 sein.

Auch die französische Regierung unterstützt die Produktion von Akkuzellen für Elektroautos in Europa. Präsident Emmanuel Macron will zwei Akkuzellenfabriken in Europa bauen lassen, eine in Frankreich, die andere in Deutschland. Frankreich will das Projekt mit 700 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren fördern.

Für den Aufbau einer Akkufertigung in Deutschland gibt es weitere Initiativen: Kürzlich kündigte eine Gruppe von deutschen Unternehmen um den Streetscooter- und E.Go-Initiator Günther Schuh den Bau einer Akkuzellenfabrik an.

Allerdings scheiterte im vergangenen Jahr das Konsortium Terra E mit dem Plan, eine solche Fabrik zu bauen. Die großen deutschen Autohersteller wie Mercedes, VW und BMW schlossen in den vergangenen Monaten langfristige Akkuzellen-Lieferverträge mit asiatischen Herstellern ab. Immerhin: BMWs chinesischer Partner Contemporary Amperex Technology Limited (CATL) will dafür eine Fabrik in Erfurt aufbauen.

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ChMu 23. Mär 2019

Genau. Das hoert man ja seit Jahren. Meine Frage war, wo sie nun auf die Tube druecken...

norbertgriese 22. Mär 2019

Das liest sich wie ein kluger Deal. So 2 Milliarden pro Firma würde ich schätzen. Norbert

Kay_Ahnung 22. Mär 2019

Ja vollkommend richtig, wieso auf eine bereits existierende und funktionierende Technik...

Kay_Ahnung 22. Mär 2019

Tut mir leid aber das ist absoluter schwachsinn. Es können doch schon heute Elektroautos...



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