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European Aviation Network: Lufthansa startet Internet auf innerdeutschen Flügen

Noch in diesem Jahr will die Lufthansa ihre Maschinen innerhalb Deutschlands und Europas mit Internet-an-Bord-Systemen ausstatten. Im kommenden Jahr oder später gibt es eine höhere Datenrate.

Artikel veröffentlicht am ,
Funktionsprinzip des European Aviation Networks
Funktionsprinzip des European Aviation Networks (Bild: Deutsche Telekom)

Die Lufthansa wird noch dieses Jahr ihre Kontinentalflotte mit "Internet an Bord" ausrüsten. Der Ausbau ist für die Airbus-Modelle A319 bis A321 geplant. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus sollen spätestens ab Herbst 2016 Fluggäste in ausgewählten Maschinen innerhalb Deutschlands und Europas während des Flugs surfen können. Das Angebot soll kostenpflichtig sein.

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Preise wollte Lufthansa auf Anfrage nicht nennen, verwies aber auf bestehende Tarife bei Langstrecken. Danach kostet ein Surfpaket für vier Stunden 14 Euro. Die Internetversorgung läuft zunächst über Satellit.

300 LTE-Antennen-Standorte für Fluggäste in Europa

Die Deutsche Telekom errichtet derzeit 300 LTE-Antennen-Standorte für Fluggäste in Europa. Partner ist Inmarsat, ein britisches Unternehmen, das einen Mobilfunk-Satellitendienst betreibt. Vier Monate, nachdem die Partnerschaft mit Inmarsat bekanntgegeben wurde, ging das Hybridnetz aus LTE-Bodenkomponenten und Satellitennetz im Februar 2016 in die erste Phase. Im Südwesten Großbritanniens habe die Telekom die ersten Standorte für LTE-Antennen ausgemacht. Von hier ausgehend werde das spezielle Mobilfunknetz zügig weiter ausgebaut. Für Ende 2016 sind die ersten Flüge geplant, um das LTE-Netz zu testen.

Nach den Testflügen Ende des Jahres folge die kommerzielle Pilotphase ab Anfang 2017 sowie ein weiterer Ausbau des Netzes in Deutschland und großen Teilen Westeuropas bis Mitte 2017. Die Markteinführung ist für Anfang 2018 vorgesehen, wenn das EAN (European Aviation Network) vollständig über ganz Europa zur Verfügung steht.

Befindet sich das Flugzeug auf einer höheren Reiseflughöhe, dann werden zusätzlich die Satellitendienste Inmarsats dazugeschaltet, um die Internetversorgung für die Passagiere zu gewährleisten. Die Elektronik in den Flugzeugen soll automatisch zwischen den beiden Empfangswegen wählen, ohne dass es für den Nutzer dabei zu Ausfällen kommt. Ermöglicht wird das durch die Frequenzzuweisung des 30-MHz-Spektrums im S-Band in allen 28 EU-Mitgliedstaaten. Dank Mehrstrahltechnologie (Multi Beam) wird dabei ganz Europa abgedeckt.

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Haf 28. Mär 2016

Und auf Langstrecke lohnt sich das auch für den Kunden. Zumindest tun mir bei einem 12...


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