Abo
  • IT-Karriere:

Europaparlament: Kein Pornoverbot in der EU

Das EU-Parlament hat die Passage zum Pornoverbot in EU-Medien und Selbstverpflichtungen der Internet Provider aus einer Entschließung genommen. Damit seien Internetsperren abgewendet worden, sagt Angelika Niebler, die für die CSU im EU-Frauenausschuss sitzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Mann sieht sich Bilder eines japanischen Pornostars an.
Mann sieht sich Bilder eines japanischen Pornostars an. (Bild: Bay Ismoyo/AFP/Getty Images)

Das EU-Parlament hat in seiner Abstimmung am 12. März 2013 keine Entscheidung über ein Pornoverbot in EU-Medien getroffen. Jan Philipp Albrecht, innen- und justizpolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament twitterte: "Nix #pornoverbot. #Europaparlament spricht sich in Resolution für die Bekämpfung von Geschlechterstereotypen aus ohne Pornoverbot oder Selbstverpflichtung."

Stellenmarkt
  1. OMICRON electronics GmbH, Klaus, Bodenseeregion
  2. KVV Kassel, Kassel

Über die kontroversen Forderungen wurde separat abgestimmt und die kontroversen Forderungen wurden nicht verabschiedet, erklärte Albrecht. Angelika Niebler (CSU), Mitglied des Frauenausschusses, sagte der Tageszeitung Die Welt, durch gänzlich undefinierte Forderungen hätte "quasi im Nebensatz " die Einführung von "Netzsperren" gedroht.

Der Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments forderte konkrete Maßnahmen für "ein Verbot aller Arten von Pornografie in den Medien." Weiter hieß es, "eine Politik zur Beseitigung von Stereotypen in den Medien" könne "nur mit einer Aktion im digitalen Bereich erfolgreich funktionieren". Zu diesem Zweck sei es erforderlich, auf europäischer Ebene koordinierte Aktionen einzuleiten, die darauf abzielten, "in Zusammenarbeit mit den betreffenden Interessengruppen eine Charta zu erarbeiten, zu der eine Einladung zum Beitritt an alle Internetdiensteanbieter erfolgen würde."

Nach Berichten über das Vorhaben entwickelte sich eine Protestwelle. Da sich die Europaabgeordneten von Tausenden E-Mails gestört fühlten, ließen sie alle Zuschriften zum Thema ausfiltern. Wie der Piraten-Abgeordnete Christian Engström berichtet, wurden im EU-E-Mail-Wortfilter die Begriffe "eliminating gender stereotypes in the EU" eingetragen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Alien 40th Anniversary Steelbook, Ash vs Evil Dead Collector's edition, Predator 1 - 4 Box...
  2. ab 0,89€ (u. a. enthalten Distraint 2, Rusty Lake Paradise, Nex Machina, Shantae: Half-Genie Hero)
  3. (u. a. The Division 2 für 36,99€, Just Cause 4 für 17,99€, Kerbal Space Program für 7,99€)
  4. (u. a. Sandisk Plus 1-TB-SSD für 88,00€, WD Elements 4-TB-Festplatte extern für 79,00€)

franzel 19. Mär 2013

Pornoverbot in den elektronischen Medien? Das könnte man ungefähr mit der...

elgooG 14. Mär 2013

Doch auch Zeichnungen und Animationen jeder Art können sehr schnell unter...

nosferatu 13. Mär 2013

Ich denke man(n) muss sich da eher keine Sorgen machen. Versuchen, möglich. Beschließen...

wynillo 13. Mär 2013

Schmuddelfilme ist allerdings für jeden ein Schmuddelfilm und so ziemlich die Spitze der...

Husten 13. Mär 2013

immer diese witze unter der gürtellinie!


Folgen Sie uns
       


Qualcomm Snapdragon 8cx ausprobiert

Der Snapdragon 8cx ist Qualcomms nächster Chip für Notebooks mit Windows 10 von ARM. Die ersten Performance-Messungen sehen das SoC auf dem Niveau eines aktuellen Quadcore-Ultrabook-Prozessors von Intel.

Qualcomm Snapdragon 8cx ausprobiert Video aufrufen
Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

    •  /