Abo
  • Services:

Europäische Kommission: Regulierung für Festnetzbetreiber wird stark gelockert

Weil Mobilfunk und VoIP immer wichtiger werden, muss es im Festnetz weniger Regulierung beim Zugang geben. Das hat die EU-Kommission entschieden.

Artikel veröffentlicht am ,
Glasfaser einblasen
Glasfaser einblasen (Bild: Ewe Tel)

Die Europäische Kommission hat beschlossen, die Regulierung für Festnetzbetreiber stark zu verringern. Das gab die Behörde am 9. Oktober bekannt. Nicht mehr reguliert würden "der Endkundenmarkt für den Zugang zum Telefonfestnetz und der Vorleistungsmarkt für den Verbindungsaufbau an festen Standorten". Die Mitgliedstaaten hätten dem zuvor zugestimmt.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Mannheim
  2. Universität Konstanz, Konstanz

Die Zahl der Telefonanrufe aus dem Festnetz sei zurückgegangen, da die Kunden eher VoIP und Mobiltelefone nutzten, aber auch auf alternative Anbieter zurückgriffen. Außerdem könnten Kunden, die das Festnetz nutzten, den Zugang über herkömmliches Telefonnetz, Glasfasernetz und TV-Kabelnetz von unterschiedlichen Betreibern erhalten, die Breitband- und Sprachdienste über entbündelte Teilnehmeranschlüsse anböten. Dadurch habe sich der Wettbewerb erhöht.

Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, erklärte: "Ich freue mich sehr, heute diese Verringerung des Verwaltungsaufwands im Telekommunikationssektor ankündigen zu können." Mit den neuen Vorschriften werde anerkannt, dass "virtuelle Zugangsprodukte" einen Ersatz für die physische Entbündelung darstellen könnten. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liege auf den spezifischen Bedürfnissen von Geschäftskunden. Die nationalen Regulierungsbehörden haben nun für die Umsetzung bis zu drei Jahre Zeit.

Einige Telekommunikationsmärkte würden weiterhin reguliert, weil die Zutrittsschranken dort nach wie vor sehr hoch seien und es in absehbarer Zukunft wahrscheinlich keinen Wettbewerb geben werde, erklärte die Behörde.

Die Bundesnetzagentur gab bisher keine Stellungnahme dazu ab, welche Änderungen dies für die nationale Regelung in Deutschland bedeutet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Be quiet Dark Base 900 139,90€, Intenso 960-GB-SSD 149,90€)
  2. (u. a. Far Cry 5, Skyrim Special Edition, Tekken 7, The Witcher 3, Ghost Recon Wildlands...
  3. (u. a. Conjuring 2, Hacksaw Ridge, Snowden, The Accountant)

Galde 10. Okt 2014

Das liegt ja wohl auch daran das man Quasimonopolisten trotz Regulierungen tun und...

robinx999 10. Okt 2014

Natürlich geht es um die Komplette Nummer ähnlich wie beim Mobilfunk wo man ja auch die...


Folgen Sie uns
       


Vayyar Smart Home - Hands on

Vayyar hat auf der Ifa 2018 Vayyar Home vorgestellt. Die Box kann in einem Raum eine gestürzte Person erkennen und Hilfe rufen.

Vayyar Smart Home - Hands on Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /