Abo
  • Services:

Europa: EU will Städte intelligenter machen

Die EU-Kommission will den Einsatz von IT-Systemen in Städten vorantreiben. Über die intelligenten Steuerungssysteme sollen Abläufe effizienter gestaltet werden. Verkehrs- und Energiemanagement sollen helfen, Ressourcen zu sparen und Städte lebenswerter zu machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Verkehrsstau in Rom: jährlich 1 Prozent des BIP
Verkehrsstau in Rom: jährlich 1 Prozent des BIP (Bild: Alessandro Bianchi/Reuters)

Intelligente Städte und Gemeinschaften (Smart Cities and Communities, SCC) heißt ein neues Projekt der Europäischen Union (EU). Ziel ist, mit Hilfe von Computertechnik das Verkehrsaufkommen sowie den Energieverbrauch in Städten und Kommunen zu senken.

App mit Echtzeitdaten

Stellenmarkt
  1. MediaNet GmbH Netzwerk- und Applikations-Service, Freiburg
  2. SSA SoftSolutions GmbH, Augsburg

Anfänge seien heute schon sichtbar: So könnten in manchen Städten Bürger über Smartphone-Apps in Echtzeit abrufen, wann der Bus komme oder ob es an der nahe gelegenen Leihstationen freie Fahrräder gebe, schreibt Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, in ihrem Blog.

Das sei aber nur ein einfaches Beispiel. Künftig könnten EU-Bürger Energiemanagementsysteme für zu Hause haben, die ihnen in Echtzeit anzeigen, wie viel Energie die Geräte in ihrem Haushalt gerade aufnehmen. Mülleimer könnten der Stadtverwaltung mitteilen, wenn sie geleert werden müssen. Straßenbahnen sollen rekuperierte Bremsenergie ins Netz einspeisen. "Nichts davon ist Science-Fiction", konstatiert Kroes.

Verkehr, Energie, IT

Um solche Systeme zu entwickeln und einzuführen, stellt die EU im kommenden Jahr 365 Millionen Euro bereit. Für 2012 gab es für diesen Bereich nur 81 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen Projekte gefördert werden, die alle drei betroffenen Bereiche - Energie, Verkehr und Informationstechnologien - abdecken.

Derzeit lebten rund 75 Prozent der EU-Bewohner in Städten. 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der EU falle auf Städte. Diese seien auch besonders von Staus betroffen. Staus verursachten im Jahr Kosten in Höhe von etwa 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. "Intelligente städtische Technologien können einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung vieler dieser Herausforderungen leisten", erklärt die EU-Kommission.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

detructor15 12. Jul 2012

...ich versteh da die Problematik einfach nicht. Mittlerweile haben doch so gut wie alle...

Bouncy 11. Jul 2012

...die simpelste Lösung gegen innerstädtische Staus, nämlich halbwegs mit Verstand und...

falscher 11. Jul 2012

HAHA träum weiter :/ das werden irgendwelche Großen Firmen von den normalsterbliche noch...

beaver 10. Jul 2012

Ich dachte bevor die etwas schwachsinniges wie Umweltzonen Einführen, haben die das im...

DaM 10. Jul 2012

http://de.wikipedia.org/wiki/INDECT


Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

    •  /