Europa: Elektroauto-Zulassungen steigen auf Rekordniveau
Im März 2026 sind die Neuzulassungen von batterieelektrischen Elektroautos in Europa auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Wie das Handelsblatt berichtet(öffnet im neuen Fenster), wurden europaweit rund 360.000 Fahrzeuge zugelassen. Das entspricht einem Plus von 40 Prozent gegenüber dem März 2025.
Der gesamte Automarkt mit allen Antriebsvarianten ist nur um neun Prozent auf 1,7 Millionen Zulassungen gestiegen. Neuzulassungen von reinen Verbrennerfahrzeugen sind dem Handelsblatt zufolge stark rückläufig: Mit einem Minus von 13 Prozent lagen sie im März bei 470.000 Fahrzeugen.
Experten zufolge ist die Entwicklung sowohl auf staatliche Förderprogramme als auch auf ein gestiegenes Angebot an Elektrofahrzeugen zurückzuführen. Auch der Irankrieg mit der Verteuerung von Kraftstoff könnte einige Fahrzeugkäufer zu Elektroautos gebracht haben.
Elektroautos sind zuverlässiger
Der ADAC stellte in seiner jüngst erschienenen Pannenstatistik fest(öffnet im neuen Fenster), dass Elektroautos über alle Altersklassen "erheblich zuverlässiger als Verbrenner" sind. Pro 1.000 Fahrzeuge weisen vier Jahre alte Elektroautos durchschnittlich 6,5 Pannen auf, während es bei gleich alten Verbrennern 12,5 sind.
Bei Elektroautos gibt es weniger verschleißanfällige Teile, was zu weniger Ausfällen führt. Dadurch ist auch die Wartung günstiger als bei Verbrennern, was einige Autokäufer möglicherweise ebenfalls überzeugt haben könnte.
Dem ADAC zufolge sind unabhängig vom Zulassungsjahr einige Autos besonders zuverlässig. Bei den Elektroautos sind es der BMW i3 (0,4 Pannen pro 1.000 Autos) und das Tesla Model 3 (0,7 Pannen pro 1.000 Autos). Bei den Verbrennern sind es der Mini und der BMW X2 (jeweils 0,8 Pannen pro 1.000 Autos).
Hyundais Ioniq 5 mit mehr Pannen wegen ICCU
Der Ioniq 5 von Hyundai hingegen ist ein Elektroauto mit verhältnismäßig hoher Pannenzahl. Das liegt an der ICCU bei Modellen, die vor Juni 2024 produziert wurden. Hyundai gab gerade erst eine Garantieverlängerung auf 15 Jahre beziehungsweise 300.000 Kilometer für die Batterie-Management-Einheit bekannt.
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