Abo
  • Services:

Europa: 700-MHz-Band soll Mobilfunk verbessern

In Europa soll der Mobilfunk durch das 700-MHz-Band höhere Datenraten und Reichweite erhalten. Doch in den nächsten Jahren wird das noch nichts.

Artikel veröffentlicht am ,
LTE-Sendemast in Kyritz/Brandenburg
LTE-Sendemast in Kyritz/Brandenburg (Bild: Deutsche Telekom)

Der Europäische Rat will die Nutzung des 700-MHz-Bands für besseren Mobilfunk und die Einführung der 5G-Technologie voranbringen. Dazu hat der Rat einen Beschluss angenommen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Schwieberdingen
  2. über Dr. Richter Heidelberger GmbH & Co. KG, Großraum Stuttgart

"Die koordinierte Nutzung des 700-MHz-Bands, das hohe Geschwindigkeiten und eine hervorragende Reichweite bietet, verspricht schnellere und bessere Internet-Verbindungen in ganz Europa", erklärte der Rat.

Das 700-MHz-Band ist aber nur für bestimmte Einsatzfälle für den neuen Mobilfunk 5G im Gespräch. Der Bereich ist noch vergeben, aber erst nach vollständiger Umstellung auf DVB-T2 nutzbar. DVB-T wurde nur in den Ballungsräumen auf DVB-T2 HD umgeschaltet. Der Ausbau weiterer Gebiete für den Empfang erfolgt in drei weiteren Stufen bis Herbst 2018, zum Empfang von ARD und ZDF über DVB-T2 in HD erst bis Mitte 2019. Solange sind diese Programme noch über DVB-T zu empfangen.

Mobilfunkbetreiber erhalten bis zum 30. Juni 2020 den alleinigen Zugang zum 700-MHz-Band (694-790 MHz). Das 700 MHz-Band gehört zum 470-790-MHz-Spektrum.

5G-Bereiche

"Die Öffnung des 700-MHz-Bands für das mobile Internet trägt dazu bei, in ganz Europa für hervorragende Konnektivität zu sorgen", sagte Emmanuel Mallia, maltesischer Minister für Wettbewerbsfähigkeit und digitale Wirtschaft. "Und wir gehen damit einen wichtigen Schritt bei der Umstellung der Branche auf 5G-Netze, die für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der EU entscheidend ist." Alle EU-Länder müssen bis Ende Juni 2018 einen Plan für die Durchführung der Neuzuweisung vorlegen.

Im Prinzip sind alle bisherigen Bänder für die 5G-Luftschnittstelle nutzbar, auch New Radio (NR) genannt. Allerdings sind die erreichbaren Datenraten unmittelbar an die verfügbaren Träger-Bandbreiten gekoppelt. Ein 5G-Betrieb erfordert daher, dass mindestens Bandbreiten von 50 MHz, besser 100 MHz zusammenhängend im Bereich unterhalb von 6 GHz zur Verfügung stehen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€ (erscheint am 15.02.)
  2. für 2€ (nur für Neukunden)
  3. 23,49€
  4. 32,25€ (5% Extra-Rabatt mit Gutschein GRCCIVGS (Uplay-Aktivierung))

nille02 26. Apr 2017

Daher meinte ich ja auch ersetzen. Ich hatte gelesen das sie die UMTS Abschaltung schon...


Folgen Sie uns
       


Asus Zenbook Pro 14 - Test

Das Touchpad des Asus Zenbook Pro 14 ist ein kleiner Bildschirm. Hört sich nutzlos an, hat uns aber dennoch im Test überzeugt.

Asus Zenbook Pro 14 - Test Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
Android-Smartphone
10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  1. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
  2. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps
  3. Sicherheitslücke Mit Skype Android-PIN umgehen

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /