EuroHPC: Deutschland will Exaflops-Supercomputer bis 2024

Die Europäische Union steckt sieben Milliarden Euro in den Bau von neuen Supercomputern. Auch das deutsche BMBF ist dabei.

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Europa arbeitet an einer Supercomputer-CPU und Exaflops-Systemen.
Europa arbeitet an einer Supercomputer-CPU und Exaflops-Systemen. (Bild: EPI)

Der Rat der Europäischen Union hat eine Verordnung zur Gründung der Initiative EuroHPC (European High Performance Computing Joint Undertaking) angenommen, welche den Bau von Exaflops-Supercomputern in der EU vorantreiben soll.

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"Die Spitzenforschung in Deutschland und Europa braucht leistungsfähige Rechner, um exzellente Wissenschaft und Innovationen möglich zu machen", sagte Wolf-Dieter Lukas (siehe PDF), Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Ziel der EuroHPC ist es, mithilfe dieses gemeinsamen Unternehmens für europäisches Hochleistungsrechnen mehrere Supercomputer in Europa zu installieren, um den Systemen in China und den USA mehr entgegenzusetzen als bisher. Die Mittel dazu kommen aus EU-Programmen wie Horizont Europa, Digitales Europa und der Fazilität Connecting Europe.

Deutscher Exaflops-Supercomputer bis 2024

Insgesamt beläuft sich die Unterstützung auf knapp sieben Milliarden Euro, weshalb der mehrjährige Finanzrahmen der EU für 2021 bis 2027 entsprechend angepasst wurde. Dabei stammen drei Milliarden Euro aus dem Unionshaushalt, weitere drei Milliarden stellen die teilnehmenden Staaten (EU-Mitgliedstaaten sowie assoziierte Staaten) und 900 Millionen die beteiligten Unternehmen.

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Einzelne Länder können sich als Standorte für einen Exaflops-EuroHPC-Supercomputer bewerben, für Deutschland macht dies das Gauss Centre for Supercomputing (GCS). Es betreibt das HLRS (High Performance Computing Center Stuttgart), das JSC (Jülich Supercomputing Centre) und das LRZ (Leibniz Supercomputing Centre).

In Stuttgart rechnet derzeit der Hawk mit 25 Petaflops, in Jülich das Juwels Booster Module mit 71 Petaflops und in Garching bei München der SuperMuc-NG mit 27 Petaflops. Gegenüber aktuellen US-amerikanischen Supercomputern ist das wenig: Der Summit hat 201 Petaflops, der Sierra schafft 127 Petaflops und der Perlmutter noch 90 Petaflops.

Zudem sind in den USA mit dem El Capitan und dem Frontier zwei Exaflops-Systeme in Arbeit, die beide bis Ende 2021 respektive bis Anfang 2023 in Betrieb genommen werden sollen. Deutschland wiederum hat vor, bis 2024 einen Exascale-Supercomputer am Laufen zu haben.

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EU entwickelt Supercomputer-CPU

Abseits der EuroHPC arbeitet zudem die European Processor Initiative (EPI) der Europäischen Kommission an einem eigenen Chip für Hochleistungsrechner. Das für 2022 geplante Modell heißt Rhea und wird von SiPeal in Frankreich entwickelt. Das Design nutzt 72 Zeus-Kerne alias Neoverse V1 und HBM2E-Stapelspeicher.

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