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Euro: Griechische Nutzer bei Paypal, iTunes und Amazon ausgesperrt

Die Krise in Griechenland ist auch online spürbar: Apple, Google, Paypal und Amazon müssen griechische Nutzer sperren, die über einheimische Konten oder Kreditkarten bezahlen wollen. Grund sind die staatlichen Kapitalverkehrskontrollen.
/ Andreas Donath
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Griechische Ein-Euro-Münze (Bild: Duncan Hull/CC BY 2.0)
Griechische Ein-Euro-Münze Bild: Duncan Hull/CC BY 2.0

Die griechische Regierung will mit allen Mitteln verhindern, dass weiterhin Geld ins Ausland überwiesen wird. Das hat nicht nur für Unternehmen drastische Auswirkungen. Auch private Nutzer sind von den Kapitalverkehrskontrollen betroffen(öffnet im neuen Fenster) , die zu diesem Zweck erlassen wurden.

Dabei geht es auch um kleine Beträge, die Anwender für Dienste, Waren und virtuelle Güter zahlen wollen. Die Bezahlfunktionen von Paypal, Google, Apple und Amazon lassen sich von griechischen Nutzern mit einheimischen Konten und Kreditkarten nicht mehr benutzen, sofern die Beträge ins Ausland überwiesen werden sollen. Selbst Kleinstbeträge(öffnet im neuen Fenster) wie ein Euro lassen sich in Apples App Store nicht mehr bezahlen.

Paypal bestätigte(öffnet im neuen Fenster) , dass Auslandsüberweisungen nicht mehr möglich, Inlandsüberweisungen jedoch nicht betroffen seien.


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