Abo
  • Services:

Eureka Park: Auf dem Startup-Basar der CES

Ein Regenschirm, der das Wetter vorhersagt, ein Head-up-Display zum Nachrüsten oder ein Kasten, der Tablets von Keimen befreit: Wir haben uns in der Startup-Halle der Elektronikmesse CES umgesehen - und einige interessante und ein bisschen verrückte Produkte gefunden.

Artikel von veröffentlicht am
Tangible Display kombiniert reale Objekte und die Darstellung auf einem Bildschirm.
Tangible Display kombiniert reale Objekte und die Darstellung auf einem Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Neben den zahlreichen großen Herstellern finden auf der Elektronikmesse CES auch Startups einen prominenten Platz: Im Eureka Park zeigen Hunderte Unternehmen ihre Produkte, die ansonsten im Messerummel untergehen würden. Der Andrang ist groß: Kurz vor der offiziellen Öffnung um 10 Uhr ist der Vorraum der Halle neben dem Venetian-Hotel gerammelt voll.

Inhalt:
  1. Eureka Park: Auf dem Startup-Basar der CES
  2. Oombrella ist ein smarter Regenschirm

Zwischen Smartphone-Zubehör und Drohnen, Haustechnik und Projekten aus der Universitätsforschung ist es schwer, nicht den Überblick zu verlieren. Golem.de hat sich umgesehen und vier interessante - und ein bisschen verrückte - Produkte herausgesucht. Beim Umhergehen kamen wir uns stellenweise vor wie auf einem Basar: Manche Aussteller versuchen mit allen Mitteln, Aufmerksamkeit zu erzeugen.

  • Der smarte Regenschirm Oombrella misst Wetterdaten und warnt seinen Besitzer vor bevorstehenden Unwettern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gefertigt ist er aus einem farblich changierenden Kunststoff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sensorchip des Oombrella (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Hudway Glass können Autofahrer kostengünstig ein kleines Heads-up-Display in ihren Wagen nachrüsten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hudway Glass spiegelt den Displayinhalt eines Smartphones über eine speziell beschichtete Plexiglasscheibe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So können Informationen wie die Geschwindigkeit direkt im Sichtfeld des Fahrers angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Tangible Display bringt reale Dinge auf den Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank an einem Objekt angebrachter Sensoren lässt sich dieses in Echtzeit auf dem Display darstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Andrang bei der Eröffnung des Eureka Parks der CES 2016 war groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch in diesem Jahr stellten Hunderte von Unternehmen ihre Ideen und Projekte vor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Phonesoap XL kann Tablets von der Größe eines iPad Pros mit Hilfe von UV-Strahlen von Bakterien befreien. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In den Tabletsoap Locker passen bis zu zehn normale iPads hinein, die ebenfalls von Bakterien befreit werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Andrang bei der Eröffnung des Eureka Parks der CES 2016 war groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Unser erster Stopp ist das französische Unternehmen Tangible Display, das sich auf die Kombination von realen Dingen und interaktiven Informationen spezialisiert hat. So können etwa Ladenbesitzer ihre Produkte mit einem Set an Sensoren ausstatten und diese mit einem Informationsbildschirm kombinieren. Hebt ein potenzieller Käufer das Produkt an, wird es in Echtzeit auf dem Display dargestellt.

Reale Drehungen werden auf das Display übertragen

Wird das Produkt gedreht, dreht es sich auch auf dem Bildschirm; zusätzlich werden in einer Demonstration Informationen zum Produkt gezeigt. Die Sensoren sind in einem kleinen Standfuß untergebracht, der einfach an dem jeweiligen Objekt angebracht wird.

Stellenmarkt
  1. BIONORICA SE, Neumarkt / Oberpfalz
  2. EXEC Software Team GmbH, Ransbach-Baumbach

Einige Stände weiter stellt das Unternehmen Hudway sein nachrüstbares Head-up-Display (HUD) fürs Auto aus. Hudway Glass ist eine simple Idee, die allerdings überraschend gut funktioniert: Über eine unterhalb der Windschutzscheibe montierte kleine Plexiglasscheibe wird das gespiegelte Bild eines Smartphones reflektiert, das der Autofahrer als Head-up-Display nutzen kann.

Fahrzeuginformationen auf dem preiswerten HUD

Die nötigen Informationen werden über eine eigene App zur Verfügung gestellt - etwa die Geschwindigkeit, aber auch Routeninformationen oder eingehende Anrufe. Die Glasscheibe ist speziell beschichtet, wodurch die Reflexion sehr klar und deutlich sichtbar ist. Als preiswertes, kleines HUD taugt Hudway Glass für einen Preis von 50 US-Dollar sehr gut.

Oombrella ist ein smarter Regenschirm 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 139,99€
  2. 158,80€
  3. 89,99€
  4. 29,99€

M.P. 08. Jan 2016

"Passat" ist auch nur ein Name für einen Wind - aber ein "Toyota Passat" würde nicht...


Folgen Sie uns
       


Windows 10 on Snapdragon - Test

Wir schauen uns Windows 10 on ARM auf zwei Snapdragon-Notebooks an.

Windows 10 on Snapdragon - Test Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /