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Tangible Display kombiniert reale Objekte und die Darstellung auf einem Bildschirm.
Tangible Display kombiniert reale Objekte und die Darstellung auf einem Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eureka Park: Auf dem Startup-Basar der CES

Tangible Display kombiniert reale Objekte und die Darstellung auf einem Bildschirm.
Tangible Display kombiniert reale Objekte und die Darstellung auf einem Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein Regenschirm, der das Wetter vorhersagt, ein Head-up-Display zum Nachrüsten oder ein Kasten, der Tablets von Keimen befreit: Wir haben uns in der Startup-Halle der Elektronikmesse CES umgesehen - und einige interessante und ein bisschen verrückte Produkte gefunden.
Von Tobias Költzsch

Neben den zahlreichen großen Herstellern finden auf der Elektronikmesse CES auch Startups einen prominenten Platz: Im Eureka Park zeigen Hunderte Unternehmen ihre Produkte, die ansonsten im Messerummel untergehen würden. Der Andrang ist groß: Kurz vor der offiziellen Öffnung um 10 Uhr ist der Vorraum der Halle neben dem Venetian-Hotel gerammelt voll.

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Zwischen Smartphone-Zubehör und Drohnen, Haustechnik und Projekten aus der Universitätsforschung ist es schwer, nicht den Überblick zu verlieren. Golem.de hat sich umgesehen und vier interessante - und ein bisschen verrückte - Produkte herausgesucht. Beim Umhergehen kamen wir uns stellenweise vor wie auf einem Basar: Manche Aussteller versuchen mit allen Mitteln, Aufmerksamkeit zu erzeugen.

  • Der smarte Regenschirm Oombrella misst Wetterdaten und warnt seinen Besitzer vor bevorstehenden Unwettern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gefertigt ist er aus einem farblich changierenden Kunststoff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sensorchip des Oombrella (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Hudway Glass können Autofahrer kostengünstig ein kleines Heads-up-Display in ihren Wagen nachrüsten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hudway Glass spiegelt den Displayinhalt eines Smartphones über eine speziell beschichtete Plexiglasscheibe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So können Informationen wie die Geschwindigkeit direkt im Sichtfeld des Fahrers angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Tangible Display bringt reale Dinge auf den Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank an einem Objekt angebrachter Sensoren lässt sich dieses in Echtzeit auf dem Display darstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Andrang bei der Eröffnung des Eureka Parks der CES 2016 war groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch in diesem Jahr stellten Hunderte von Unternehmen ihre Ideen und Projekte vor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Phonesoap XL kann Tablets von der Größe eines iPad Pros mit Hilfe von UV-Strahlen von Bakterien befreien. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In den Tabletsoap Locker passen bis zu zehn normale iPads hinein, die ebenfalls von Bakterien befreit werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Andrang bei der Eröffnung des Eureka Parks der CES 2016 war groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Unser erster Stopp ist das französische Unternehmen Tangible Display, das sich auf die Kombination von realen Dingen und interaktiven Informationen spezialisiert hat. So können etwa Ladenbesitzer ihre Produkte mit einem Set an Sensoren ausstatten und diese mit einem Informationsbildschirm kombinieren. Hebt ein potenzieller Käufer das Produkt an, wird es in Echtzeit auf dem Display dargestellt.

Reale Drehungen werden auf das Display übertragen

Wird das Produkt gedreht, dreht es sich auch auf dem Bildschirm; zusätzlich werden in einer Demonstration Informationen zum Produkt gezeigt. Die Sensoren sind in einem kleinen Standfuß untergebracht, der einfach an dem jeweiligen Objekt angebracht wird.

Einige Stände weiter stellt das Unternehmen Hudway sein nachrüstbares Head-up-Display (HUD) fürs Auto aus. Hudway Glass ist eine simple Idee, die allerdings überraschend gut funktioniert: Über eine unterhalb der Windschutzscheibe montierte kleine Plexiglasscheibe wird das gespiegelte Bild eines Smartphones reflektiert, das der Autofahrer als Head-up-Display nutzen kann.

Fahrzeuginformationen auf dem preiswerten HUD

Die nötigen Informationen werden über eine eigene App zur Verfügung gestellt - etwa die Geschwindigkeit, aber auch Routeninformationen oder eingehende Anrufe. Die Glasscheibe ist speziell beschichtet, wodurch die Reflexion sehr klar und deutlich sichtbar ist. Als preiswertes, kleines HUD taugt Hudway Glass für einen Preis von 50 US-Dollar sehr gut.

Oombrella ist ein smarter Regenschirm 

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M.P. 08. Jan 2016

"Passat" ist auch nur ein Name für einen Wind - aber ein "Toyota Passat" würde nicht...



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