IT-Wirtschaft kritisiert Entscheidung

Nachtrag vom 29. Juli 2019, 14:58 Uhr

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Die IT-Wirtschaft warnte umgehend vor den Folgen der Entscheidung. Damit bürde der EuGH "Tausenden Webseitenbetreibern eine enorme Verantwortung auf - vom kleinen Reiseblog bis zum Online-Megastore und den Portalen großer Verlage", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder und fügte hinzu: "Nicht nur wer den Like-Button eingebunden hat, muss jetzt handeln. Das Urteil wird sich auf alle gängigen Social-Media-Plugins auswirken. Webseitenbetreiber müssen nun mit Facebook und den anderen Social-Media-Anbietern Vereinbarungen schließen, ansonsten können sie in Haftungsfallen laufen."

Der bürokratische Aufwand bei Webseitenbetreibern steigt nach Ansicht des Bitkom stark. Dennoch werde sich das Datenschutzniveau de facto kaum ändern, da bereits heute praktikable Zwei-Klick-Lösungen für solche Plugins im Einsatz seien.

Ähnlich äußerte sich der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Die erforderliche Einwilligung für alle Nutzer "macht jede Webseitennutzung aus Sicht der Nutzer maximal kompliziert und umständlich", kritisierte Vizepräsident Thomas Duhr. Der BVDW verweist ebenfalls auf sogenannte Zwei-Klick-Lösungen oder den von Heise entwickelten Shariff-Button. "Beide Lösungen stellen sicher, dass sich Nutzer bewusst für die Interaktion durch soziale Netzwerke in diesem Kontext entscheiden. Somit müssen sich nicht alle Besucher einer Seite durch Einwilligungstiraden quälen. Vor allem, weil es viele Nutzer eben doch nicht direkt betrifft", sagte Duhr.

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 EuGH-Urteil zu Facebook: Social-Plugins nur mit Einwilligung der Nutzer erlaubt
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IchBIN 31. Jul 2019

So, wie ich es verstanden habe, kann man sogar Likebuttons mit einem Klick trotzdem...

Yash 30. Jul 2019

Du kannst Google Fonts lokal einbinden

serra.avatar 30. Jul 2019

das ist ja über f.) gedeckt solange es konform eingebunden ist ...

serra.avatar 30. Jul 2019

nur weil ich mich wehren kann durch technische Hilfsmittel, kann es nicht sein das man...



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