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EuGH: Onlinekäufer müssen echten Ticketpreis sofort sehen können

Anbieter müssen die Preise für Flugtickets laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs sofort mit allen Zuschlägen anzeigen. Das Urteil geht auf einen Streit aus dem Jahr 2008 mit Air Berlin zurück, doch geändert hat sich seitdem wenig.

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Flugpreise müssen inklusive aller Zuschläge angezeigt werden.
Flugpreise müssen inklusive aller Zuschläge angezeigt werden. (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Preise für Flugtickets auf Onlineplattformen müssen von Anfang an inklusive Steuern und Gebühren angegeben werden. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 15. Januar 2015 entschieden. Der Verbraucherzentralen Bundesverband (VZBV) hatte gegen Air Berlin in Deutschland geklagt, weil im Jahr 2008 Flugpreise ohne Zuschläge angezeigt worden waren. Der Bundesgerichtshof hatte den Europäischen Gerichtshof bei der Auslegung von EU-Recht um Hilfe ersucht.

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Mit seinem Urteil hat der Gerichtshof entschieden, dass der zu zahlende Endpreis im elektronischen Buchungssystem bei allen angezeigten Angeboten sofort sichtbar sein muss. Dies ergebe sich aus dem EU-Recht, um den Nutzern eine effektive Vergleichbarkeit der "Preise verschiedener Luftfahrtunternehmen für Flugdienste" zu ermöglichen.

Air Berlin erklärt, die Vorwürfe seien inzwischen überholt. Ein Test der Zeitschrift Clever reisen (Ausgabe 1/2015) ergab dagegen, dass oft bei der Flugbuchung Endpreise weiterhin am Anfang nicht ersichtlich seien.

Die Hälfte der Fluganbieter fiel bei der Preisberechnung durch. Es seien während der Buchung weitere Kosten für Service und Bezahlgebühren aufgeschlagen worden. "Durch diese Preismasche bekommen die Portale optisch bessere Platzierungen bei Preisvergleichen", sagte Clever-reisen-Chefredakteur Jürgen Zupancic. Nervend und kostentreibend seien auch die Einblendungen von Servicepaketen und Reiseversicherungen, die sich automatisch verlängern. Beim Service-Test der Hotlines konnten bis auf zwei Ausnahmen die Flugportale überzeugen. Gute Noten gab es von Clever reisen bei den Flugpreisen für die Anbieter Expedia, One-two-trip und Ebookers. Negativ fielen Airline-direct, Bravofly, Flug.de, Fluege.de und Opodo auf.



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__destruct() 16. Jan 2015

Ich habe bei der Überschrift darauf gehofft, es ginge um die Deutsche Bahn. Sehe ich den...

Heartless 15. Jan 2015

Mit der bin ich zwischen Oktober 2013 und Februar 2014 fast zehn mal geflogen und man...


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