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EuGH-Entscheidung zu Android: Google muss EU-Rekordstrafe von 4,125 Milliarden Euro zahlen

Vor acht Jahren verhängte die EU-Kommission eine Milliardenstrafe gegen Google. Das Unternehmen wehrte sich erfolglos dagegen.
/ Ingo Pakalski und dpa
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Google verliert gegen die EU-Kommission vor dem EuGH. (Bild: Unsplash)
Google verliert gegen die EU-Kommission vor dem EuGH. Bild: Unsplash
Inhalt
  1. EuGH-Entscheidung zu Android: Google muss EU-Rekordstrafe von 4,125 Milliarden Euro zahlen
  2. Google klagte schon zuvor gegen Kommissionsentscheidung

Google muss nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) eine Rekord-Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission in Höhe von 4,125 Milliarden Euro zahlen. Das Unternehmen habe Herstellern von Android-Smartphones und Mobilfunkanbietern illegale Beschränkungen auferlegt, um die Marktdominanz seiner Suchmaschine zu stärken, bestätigte das Gericht(öffnet im neuen Fenster).

Bei den Einschränkungen geht es um vorinstallierte Apps auf Android-Smartphones. Das Smartphone-Betriebssystem Android wird bei Google entwickelt und ist für Gerätehersteller kostenlos. Den Großteil seiner Einnahmen erzielt Google über die Suchmaschine. Hersteller, die auf Android-Geräten Google-Dienste einbinden wollten, mussten immer gleich ein ganzes Paket aus Google-Apps installieren, darunter den Browser Chrome und die Google-Suche.

Die EU-Kommission, die für die Einhaltung von Wettbewerbsregeln in der EU zuständig ist, sah darin einen Verstoß und verhängte 2018 ein Bußgeld in Höhe von 4,34 Milliarden Euro. Das ist die bislang höchste Wettbewerbsstrafe, die die Kommission verhängt hat, wie ein Sprecher der Kommission bestätigte. Durch das Gerichtsurteil muss Google die Entscheidung der EU-Kommission nach acht Jahren umsetzen.

Google wehrte sich vergeblich

Aus ihrer Sicht stellte Google durch die Kopplungspraxis sicher, dass seine Suchmaschine und der Chrome-Browser auf nahezu allen Android-Geräten vorinstalliert waren. Nach der Entscheidung erklärte das Unternehmen, dass das Urteil den erheblichen Investitionen nicht ausreichend Rechnung trage, mit denen Google sicherstelle, dass Android offen, interoperabel und kostenlos bleibe.


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