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Eugene Cernan: Der letzte Mann auf dem Mond ist tot

Eugene Cernan verließ im Jahr 1972 als letzter Mensch die Mondoberfläche. Am Montag starb er. Seine Hoffnung, einen weiteren Flug eines Menschen zum Mond zu erleben, wurde nicht erfüllt.

Ein Nachruf von veröffentlicht am
Eugene Cernan auf dem Mondauto. Er hält mit 18 km/h den Geschwindigkeitsrekord auf dem Mond.
Eugene Cernan auf dem Mondauto. Er hält mit 18 km/h den Geschwindigkeitsrekord auf dem Mond. (Bild: Nasa)

Eugene Cernan stand im Jahr 1972 am Ende der letzten Mondmission, Apollo 17, als letzter Mensch auf dem Mond. Jetzt ist er im Alter von 82 Jahren gestorben, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilt. Von den zwölf Menschen, die jemals den Mond betreten haben, lebt damit nur noch die Hälfte. Darunter ist auch der Geologe Harrison Schmidt, der einzige Wissenschaftler, der den Mond betrat. Er flog zusammen mit Eugene Cernan .

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Bevor Cernan zum letzten Mal in die Landfähre stieg, gab er sich in einem Funkspruch zur Erde optimistisch für die Zukunft des Raumfahrtprogramms. Es sei der "letzte Schritt eines Menschen vom Mond Richtung Heimat", sagte er, aber nicht für lange. Bis zum Ende seines Lebens unterstützte er die Rückkehr von Astronauten zum Mond. Im Jahr 2010 protestierte er gegen die Einstellung des Constellation Programms der Bush Regierung, das Flüge zum Mond und zum Mars vorsah.

Kurz nach seinem Flug zum Mond trat er aus der Nasa aus und beendete auch seine Militärkarriere. Es war seine dritte Weltraummission nach Gemini 9 und Apollo 10. Beide Missionen dienten direkt der Vorbereitung der Mondlandung. Gemini 9 sollte ein Andockmanöver mit einem Zielsatelliten durchführen. Aber eine verklemmte Halterung verhinderte, dass sich dessen Nutzlastverkleidung öffnete. An Bord der Mission Apollo 10 führte er mit seiner Crew alle Manöver einer Mondlandung durch, bis auf die Landung selbst.

Nächster Flug des Menschen zum Mond ist nicht absehbar

Obwohl inzwischen wieder ein aktives Interesse an neuen Mondmissionen besteht, ist der nächste Flug eines Astronauten dorthin noch nicht absehbar. Am ambitioniertesten ist derzeit das chinesische Programm. Zuletzt landete die chinesische Mission Chang'e 3 den Rover Yutu ("Jadehase") auf dem Mond. Der Ersatzrover dieser Mission soll 2018 die erste Landung einer Raumsonde auf der Rückseite des Mondes durchführen. Weitere Missionen zur Gewinnung und Rückführung von Bodenproben zur Erde sind für 2017 und 2020 geplant.

Die europäischen und russischen Raumfahrtorganisationen kooperieren bei der Durchführung der Mondmission Luna 27, haben darüber hinaus aber keine konkreten Pläne. Allerdings will der Generaldirektor der Europäischen Raumfahrtagentur Esa, Jan Wörner, mit dem Konzept des Moon Village die internationale Zusammenarbeit in der lunaren Raumfahrt fördern. Die Nasa hat mit der Entwicklung der Schwerlastrakete SLS zwar die Technologie, aber noch keine Pläne für neues Mondprogramm.

Der jüngste verbliebene Astronaut, der jemals die Mond betrat, ist inzwischen 81 Jahre alt. Die Chancen, dass wenigstens einer der verbliebenen sechs Astronauten einen neuen Menschen auf dem Mond erleben wird, stehen von Jahr zu Jahr schlechter.



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teenriot* 17. Jan 2017

Das fällt dir also zu einem Nachruf ein. Dich will ich nicht auf meiner Beerdigung haben.

Prypjat 17. Jan 2017

Und Facebook kümmert sich wieder mal ein Scheiß darum. :)

makeworld 17. Jan 2017

yes - is 'n geiler Honeypot :-) leider aber zu spät, denn es treffen sich die meisten VT...

Palerider 17. Jan 2017

Es sei denn man nimmt genug Erde mit...

Palerider 17. Jan 2017

...und nichts anderes sagt die Überschrift. Wenn man es schon mißverstehen will, könnte...


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