Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Flexible Tinte für Druck auf Leinwand

Die von uns bedruckte Leinwand lässt sich von hinten berühren, ohne dass die getrocknete Tinte bricht. Wir haben ein impressionistisches Gemälde drucken lassen, um die Struktur zu testen. Der Eufymake E1 hat die Pinselstriche Monets natürlich nicht perfekt imitiert, vor allem bei Blumen ist der Effekt aber verblüffend. Dem Bild wurde ein Glanzfinish verpasst, was es noch mehr wie ein Ölgemälde wirken lässt.

Etwas nervig ist der Umstand, dass der E1 uns mehrfach vor dem Start eines neuen Drucks darauf hingewiesen hat, dass wir die weiße Tinte gewechselt hätten - obwohl wir seit dem Wechsel bereits mehrfach gedruckt hatten. Der Drucker musste dann angeblich erst die Tinte in den Druckkopf einspritzen, obwohl wir das nach dem Start des Gerätes bereits erledigt hatten.

Überspringen lässt sich der Schritt nicht. Wir haben das Gefühl, dabei eine Menge kostbarer Tinte verschwendet zu haben – ganz zu schweigen von der Zeit. Wir haben am Ende zweimal um die acht bis zehn Minuten gewartet, bis der Drucker schließlich einsatzbereit war.

App ermöglicht zahlreiche Druckeinstellungen

In der Eufymake-App können wir neben Reliefs auch andere Strukturen einstellen, etwa Leder. Die Anwendung schlägt uns dann vor, in welcher Konfiguration wir drucken sollten. So können wir mit unterschiedlich vielen weißen Untergrundschichten drucken, oder auch nur in CMYK ohne Untergrund. Das haben wir etwa bei den weiß beschichteten Bechern gemacht, die wir nur mit einem flachen Motiv bedrucken wollten.

Eine weiße Grundierung ist immer dann hilfreich, wenn der Untergrund nicht durchscheinen soll, etwa bei den Holztafeln. In der Anwendung können wir zahlreiche weitere Einstellungen vornehmen, die den Druck optimieren sollen. Zu Anfang kann das etwas überwältigend sein, vor allem zusammen mit den zahlreichen Dingen, die Nutzer bei verschiedenen Druckmaterialien beachten müssen. Der Hilfebereich von Eufymake erklärt aber viele Details sehr gut.

Mit dem Eufymake E1 lassen sich auch Objekte bedrucken, die nicht in den Drucker passen. Dazu zählen neben zu großen Gegenständen auch Tassen und Becher, die der Rotationsaufsatz nicht in die Horizontale bringen kann. Für diese Fälle lassen sich Aufkleber drucken, über die das Motiv auf das jeweilige Objekt gebracht werden kann.

Dafür wird ein Papier mit einer Klebeschicht bedruckt. Anschließend wird der Druck vorsichtig in ein spezielles Laminiergerät geschoben, das eine Folie aufträgt. Dann wird die Papierrückseite entfernt und der Aufkleber auf dem gewünschten Objekt platziert. Ziehen wir schließlich die auflaminierte Schutzfolie ab, hält der Druck am Objekt.

Übertragung von gedruckten Decals erfordert etwas Übung

Das erfordert etwas Übung, da wir sicherstellen müssen, dass das Motiv knitterfrei und ohne Blasen aufgetragen wird. Beim Abziehen der Folie nach dem Auftragen ist Vorsicht geboten, da der Druck sich sonst lösen kann. Eufymake legt der Laminiermaschine eine gute Anleitung für den ersten Start bei, außerdem findet sich auf den Hilfeseiten ein weiteres Tutorial mit Fotos.


Relevante Themen