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Zahlreiche Materialien können bedruckt werden

Eufymake bietet eine Menge an Verbrauchsmaterialien an: Neben Untersetzern und Kühlschrankmagneten sind das unter anderem Thermosbecher, Leinwände sowie Holz- und Metalltafeln. Größere Druckvorlagen wie die Holz- und Metalltafeln lassen sich mit dem Standard-Druckbett bedrucken. Für Thermosbecher oder Tassen gibt es einen Rotationsaufsatz.

Er wird am gleichen Anschluss montiert wie die Druckbetten. Die Thermosbecher werden in den Mechanismus eingespannt; grundsätzlich ist das auch mit anderen Bechern oder Flaschen möglich. Allerdings ist es wichtig, dass das Gefäß nach dem Einspannen nicht nach rechts oben schräg in der Halterung liegt.

Diese passt nämlich die Ausrichtung des Druckguts so an, dass die Oberfläche parallel zum Druckkopf verläuft. Das ist wichtig, da Motive grundsätzlich nur auf horizontal ausgerichtete Oberflächen gedruckt werden können. Ist ein Becher nach dem Einspannen auf der rechten Seite zu hoch, kann der Rotationsaufsatz das nicht mehr ausgleichen.

Laser vermessen das Druckmaterial

Die Ausrichtung erfolgt mithilfe einer Lasermessung, die prinzipiell auch bei anderen Druckmaterialien die Ausrichtung und die Höhe ermittelt. Ein auf ein Druckbett gelegtes Material darf nicht dicker sein als 60 mm, die maximale Druckhöhe beträgt 5 mm. Die Druckhöhe können wir in der Eufymake-App einstellen, um etwa einen Reliefeffekt abzuschwächen (oder zu verstärken).

Der Thermosbecher von Eufymake lässt sich problemlos bedrucken, das Motiv hält auch einwandfrei auf der etwas raueren Oberfläche. Achten müssen Nutzer allerdings darauf, wie weit der Druck an den Rand reicht, wo die Lippen den Becher berühren: Die UV-Tinte ist nicht lebensmittelecht, wie uns der Hersteller mitteilt. Einen bedruckten Teller sollte man entsprechend nur als Deko verwenden und nicht davon essen.

Bei einer glatten Tasse aus Keramik hält der Druck hingegen nicht zuverlässig – Teile haben sich bei uns wieder gelöst. Eufymake weist auf seinen Hilfeseiten darauf hin, dass derartige Untergründe mit einem speziellen Haftuntergrund behandelt werden müssen. Es gibt ihn direkt von Eufymake, mitgeliefert wird er allerdings nicht.

Wir müssen außerdem beachten, ob wir ein hartes oder ein weiches Material bedrucken wollen. Je nachdem müssen wir harte oder weiche weiße Tinte verwenden. Wird ein flexibles Material wie etwa eine Leinwand oder Stoff bedruckt, würde die weiße Standardtinte brechen, sobald das Material gebogen wird. Bei flexibler Tinte passiert das nicht.

Eufymake-App weist auf notwendigen Tintenwechsel hin

Beim Druck geben wir immer an, welches Material wir bedrucken wollen; die Eufymake-App weist uns dann im Zweifel darauf hin, dass wir die weiße Tinte wechseln müssen. Das ist schnell erledigt: Wir entfernen die Standardtinte und schieben die Kartusche mit der flexiblen Tinte in die Halterung.

Danach muss der Drucker die neue Tinte allerdings zunächst wieder in den Druckkopf einfüllen, was um die acht Minuten dauert. Dieser Vorgang muss grundsätzlich durchgeführt werden. Dadurch wird verhindert, dass die Tinte im Druckkopf austrocknet und ihn verstopft. Von den 100 ml pro Patrone sind nicht alle für den Druck nutzbar – im Netz kursieren Zahlen zwischen 70 und 80 ml. Ist der Tintenstand unter 10 Prozent gefallen, können wir gar nicht mehr drucken, was uns nervt.


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