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Testdruck auf Kühlschrankmagneten sieht schon mal gut aus

Nach der Ersteinrichtung lässt uns die App einen Testdruck vornehmen, und zwar auf einem der drei mitgelieferten Kühlschrankmagneten aus einem Steingutmaterial. Wir wählen das Motiv New York, das wir dank des Kameravorschaubilds in der Eufymake-App in wenigen Sekunden ausgerichtet haben. Die Vorschau ermöglicht einen WYSIWYG-Arbeitsfluss, der Anfängern die Nutzung des Eufymake E1 erleichtert.

Das Bedrucken des Magneten dauert nur ein paar Minuten. Dabei zeigt das Gerät direkt eine seiner interessantesten Fähigkeiten: die Möglichkeit, nicht nur flach, sondern auch in Reliefs zu drucken. Die kleine Freiheitsstatue hebt sich dadurch sehr gut vom Hintergrund ab, sie wird mit mehr Lagen weißer UV-Tinte als Basis gedruckt als die übrigen Teile des Motivs.

Entsprechend verbrauchen Relief- oder auch Texturdrucke weniger Farbe, als zu vermuten wäre. In der Regel haben wir am meisten weiße Tinte verbraucht, da sie sowohl als Basis verwendet als auch mit den Farben vermischt wird. Je nach Druckprojekt wird auch relativ viel von der Glanztinte verwendet.

Eufymake-App errechnet Texturen automatisch

Als Nächstes bedrucken wir einen Untersetzer, der aus dem gleichen Steingutmaterial gefertigt ist. Das funktioniert auch mit dem von uns selbst gewählten Motiv problemlos. Wir haben dem Untersetzer von der Eufymake-App automatisiert eine Textur verpassen lassen: Das Programm hat den Schriftzug erhaben gedruckt, was wir genau so wollten.

Grundsätzlich funktioniert diese automatische Textur sehr gut: In der Regel erkennt das Druckprogramm Bildinhalte gut und baut eine passende Textur ein. Das kann ein erhabener Schriftzug sein, aber auch eine Bildstaffelung wie beim New-York-Kühlschrankmagneten. Ein Holzbild mit dem Comic-Konterfei eines Hundes etwa hat die Automatik gut aufgebaut.

Es ist auch möglich, eine KI-Reliefstruktur mithilfe von KI-Guthaben erstellen zu lassen. Die wichtigsten Bereiche und Einstellungen des Eufymake-Druckprogramms sind kostenlos verfügbar, einige kreative Funktionen kosten aber Credits. Ein Relief etwa kostet 5 Credits. Im kostenlosen Nutzungsplan, der mit der Anmeldung in der Anwendung inkludiert ist, bekommen Nutzer pro Monat 200 Credits. Wer den UV-Drucker nicht professionell mit den KI-Funktionen verwendet, sollte mit dem Guthaben auskommen.

Wir haben außerdem in zahlreichen Anwendungsfällen festgestellt, dass die Nicht-KI-Funktionen besser funktionieren als jene, die gegen KI-Credits erhältlich sind – etwa bei der Textur. Die Eufymake-App ermöglicht es auch, gegen Credits KI-Bilder generieren zu lassen. Die Ergebnisse sind für unser Dafürhalten schlechter, als wenn wir sie mit Gemini oder ChatGPT erstellen würden.


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